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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Universitat Hamburg (Historisches Seminar, Arbeitsbereich Europaische Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Die Sowjetunion als Weltmacht 1945-1989, 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit den Umbruchjahren 1989-1991 sturzte das von der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg installierte System sozialistischer Staaten wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich in sich zusammen. Die Gesellschaften dieser abgewirtschafteten Staaten drangten nicht nur wegen der kurzfristigen Erfahrungen der Wendezeit, freiheitlich-marktwirtschaftliche Systeme westlichen Vorbildes zu verwirklichen. Von Anbeginn des Ostblockes zog sich eine Kette von Unruhen durch die Lander, so dass eine grundlegende Aversion gegen die Zugehoerigkeit zum sozialistischen Lager deutlich wird. Mindestens ist dazu bemerkenswert, dass es einer vom Selbstverstandnis nach im Range einer Weltmacht stehenden Hegemonialmacht Europas nicht gelang, uber die Zeit von 1945 bis 1989 eine Konsolidierung des eigenen Blockes herbeizufuhren. Gebetsmuhlenartig wird auf die Schwachen der Planoekonomie mit Folgen wie der Unterversorgung durch Konsumguter hingewiesen, um diese Reserviertheit gegenuber Moskau zu erklaren. Dennoch koennte es sich dabei nur um ein Symptom eines insgesamt krankhaften Zustandes handeln, dessen Wurzeln in der Bundnispolitik Moskaus zu suchen sind. Drei grosse Saulen sowjetischer Bundnispolitik in Osteuropa sind erkennbar: 1956 war allerdings die politische Dachorganisation (KomInform) als Preis fur die Wiederannaherung von Jugoslawien an die Sowjetunion gescheitert. Das Element des Rates fur gegenseitige Wirtschaftshilfe wurde ebenfalls fruh fragwurdig, nahm man doch bereitwillig Lander zur Befestigung des politischen Einflusses auf, jedoch mit mangelhaftem wirtschaftlichen Nutzen. Exemplarisch soll daher der Warschauer Pakt, als dritter, milita
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Universitat Hamburg (Historisches Seminar, Arbeitsbereich Europaische Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Die Sowjetunion als Weltmacht 1945-1989, 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit den Umbruchjahren 1989-1991 sturzte das von der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg installierte System sozialistischer Staaten wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich in sich zusammen. Die Gesellschaften dieser abgewirtschafteten Staaten drangten nicht nur wegen der kurzfristigen Erfahrungen der Wendezeit, freiheitlich-marktwirtschaftliche Systeme westlichen Vorbildes zu verwirklichen. Von Anbeginn des Ostblockes zog sich eine Kette von Unruhen durch die Lander, so dass eine grundlegende Aversion gegen die Zugehoerigkeit zum sozialistischen Lager deutlich wird. Mindestens ist dazu bemerkenswert, dass es einer vom Selbstverstandnis nach im Range einer Weltmacht stehenden Hegemonialmacht Europas nicht gelang, uber die Zeit von 1945 bis 1989 eine Konsolidierung des eigenen Blockes herbeizufuhren. Gebetsmuhlenartig wird auf die Schwachen der Planoekonomie mit Folgen wie der Unterversorgung durch Konsumguter hingewiesen, um diese Reserviertheit gegenuber Moskau zu erklaren. Dennoch koennte es sich dabei nur um ein Symptom eines insgesamt krankhaften Zustandes handeln, dessen Wurzeln in der Bundnispolitik Moskaus zu suchen sind. Drei grosse Saulen sowjetischer Bundnispolitik in Osteuropa sind erkennbar: 1956 war allerdings die politische Dachorganisation (KomInform) als Preis fur die Wiederannaherung von Jugoslawien an die Sowjetunion gescheitert. Das Element des Rates fur gegenseitige Wirtschaftshilfe wurde ebenfalls fruh fragwurdig, nahm man doch bereitwillig Lander zur Befestigung des politischen Einflusses auf, jedoch mit mangelhaftem wirtschaftlichen Nutzen. Exemplarisch soll daher der Warschauer Pakt, als dritter, milita