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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: keine, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Zwischen Konsens und Verweigerung: Die deutsche Gesellschaft in der NS-Zeit 1933-1939, Sprache: Deutsch, Abstract: Das vorliegende Buch thematisiert die strafrechtliche Verfolgung von Regimegegnern durch den nationalsozialistischen Staat im Zeitraum zwischen der vollendeten Machtergreifung Hitlers 1933 und dem Kriegsausbruch 1939. Innerhalb der Justiz waren dafur seit Marz 1933 drei Gerichtsbarkeiten zustandig, namlich das Reichsgericht, das am 24. April 1934 vom Volksgerichtshof abgeloest wurde, die Oberlandesgerichte und die Sondergerichte. Doch [d]ie Hauptlast der politischen Verfahren ruhte auf den im Marz 1933 gegrundeten Sondergerichten Aus diesem Grunde ruckt die Betrachtung der Sondergerichte als Instrument der Unterdruckung systemfeindlicher Personenkreise und staatsfeindlicher Aktivitaten in den Mittelpunkt dieser Arbeit. Dabei sollen nicht so sehr die juristischen Schritte und legislativen Bestimmungen gegen subversive Widerstandsakte auf Reichs- oder uberregionaler Ebene erhellt werden, sondern es soll vielmehr die Repression oppositioneller Gruppen und resistenten Verhaltens auf regionaler Ebene dargestellt werden, wobei in erster Linie die dafur durch die NS- Gesetzgebung geschaffene Deliktsphare zwischen unerlaubten regimekritischen AEusserungen, die schon fruh unter Strafe gestellt wurden und illegaler Druckschriftenverbreitung, die bereits ab Marz 1933 als “Hochverrat gewertet wurde nahere Beachtung findet. Ausserdem sollen weitere normative Massnahmen des NS-Staates gegen sonstige nonkonforme Handlungsweisen von Regimegegnern bishin zur Schwelle des gewaltsamen Widerstands nachgezeichnet werden. Ferner fliessen weitere Aspekte, die Aufschluss daruber geben, wie die strafrechtliche Verfolgung von Andersdenkenden organisiert werden konnte, in dies
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: keine, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Zwischen Konsens und Verweigerung: Die deutsche Gesellschaft in der NS-Zeit 1933-1939, Sprache: Deutsch, Abstract: Das vorliegende Buch thematisiert die strafrechtliche Verfolgung von Regimegegnern durch den nationalsozialistischen Staat im Zeitraum zwischen der vollendeten Machtergreifung Hitlers 1933 und dem Kriegsausbruch 1939. Innerhalb der Justiz waren dafur seit Marz 1933 drei Gerichtsbarkeiten zustandig, namlich das Reichsgericht, das am 24. April 1934 vom Volksgerichtshof abgeloest wurde, die Oberlandesgerichte und die Sondergerichte. Doch [d]ie Hauptlast der politischen Verfahren ruhte auf den im Marz 1933 gegrundeten Sondergerichten Aus diesem Grunde ruckt die Betrachtung der Sondergerichte als Instrument der Unterdruckung systemfeindlicher Personenkreise und staatsfeindlicher Aktivitaten in den Mittelpunkt dieser Arbeit. Dabei sollen nicht so sehr die juristischen Schritte und legislativen Bestimmungen gegen subversive Widerstandsakte auf Reichs- oder uberregionaler Ebene erhellt werden, sondern es soll vielmehr die Repression oppositioneller Gruppen und resistenten Verhaltens auf regionaler Ebene dargestellt werden, wobei in erster Linie die dafur durch die NS- Gesetzgebung geschaffene Deliktsphare zwischen unerlaubten regimekritischen AEusserungen, die schon fruh unter Strafe gestellt wurden und illegaler Druckschriftenverbreitung, die bereits ab Marz 1933 als “Hochverrat gewertet wurde nahere Beachtung findet. Ausserdem sollen weitere normative Massnahmen des NS-Staates gegen sonstige nonkonforme Handlungsweisen von Regimegegnern bishin zur Schwelle des gewaltsamen Widerstands nachgezeichnet werden. Ferner fliessen weitere Aspekte, die Aufschluss daruber geben, wie die strafrechtliche Verfolgung von Andersdenkenden organisiert werden konnte, in dies