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Der Sammelband vereinigt Beitrage der gleichnamigen Tagung, die im Oktober 2018 unter Beteiligung von Historikern aus drei Kontinenten an der Freien Universitat Berlin stattfand. Sie behandeln die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs, der den Zusammenbruch der Kaiserreiche und des Sultanats zeitigte, den besiegten Staaten das Ende des Feudalstaats brachte und das Geschick ihrer Voelker in die Hande eines seit langem erstarkten Burgertums oder wenigstens einer am westlichen Vorbild orientierten Gesellschaftsschicht legte. Den Aufbruch in die Moderne hatte die russische Oktoberrevolution vorweggenommen, die Siegern und Besiegten eine alternative Gesellschaftsordnung entgegenstellte. Die Konkurrenz der Gesellschaftsordnungen bestimmte, bald heiss, bald kalt, das 20. Jahrhundert, und zeitigte den Aufstieg der USA zur wirtschaftlich uberlegenen Weltmacht. Am Ende des Jahrhunderts ist das sozialistische Lager untergegangen und das kapitalistische befindet sich in einer Krise, die nicht nur das eigene UEberdauern, sondern durch die zunehmende Wahrscheinlichkeit kriegerischer Auseinandersetzungen und das Damoklesschwert des Klimawandels die Fortexistenz der Menschheit in Frage stellt. Der Aufbruch in die Moderne war mithin kein Erfolgsmodell, und sein Scheitern setzt die Frage nach einer Alternative mit anhaltender Dringlichkeit auf die Tagesordnung.
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Der Sammelband vereinigt Beitrage der gleichnamigen Tagung, die im Oktober 2018 unter Beteiligung von Historikern aus drei Kontinenten an der Freien Universitat Berlin stattfand. Sie behandeln die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs, der den Zusammenbruch der Kaiserreiche und des Sultanats zeitigte, den besiegten Staaten das Ende des Feudalstaats brachte und das Geschick ihrer Voelker in die Hande eines seit langem erstarkten Burgertums oder wenigstens einer am westlichen Vorbild orientierten Gesellschaftsschicht legte. Den Aufbruch in die Moderne hatte die russische Oktoberrevolution vorweggenommen, die Siegern und Besiegten eine alternative Gesellschaftsordnung entgegenstellte. Die Konkurrenz der Gesellschaftsordnungen bestimmte, bald heiss, bald kalt, das 20. Jahrhundert, und zeitigte den Aufstieg der USA zur wirtschaftlich uberlegenen Weltmacht. Am Ende des Jahrhunderts ist das sozialistische Lager untergegangen und das kapitalistische befindet sich in einer Krise, die nicht nur das eigene UEberdauern, sondern durch die zunehmende Wahrscheinlichkeit kriegerischer Auseinandersetzungen und das Damoklesschwert des Klimawandels die Fortexistenz der Menschheit in Frage stellt. Der Aufbruch in die Moderne war mithin kein Erfolgsmodell, und sein Scheitern setzt die Frage nach einer Alternative mit anhaltender Dringlichkeit auf die Tagesordnung.