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Ausgehend von der starken autobiographischen Motiviertheit der Texte, untersucht die Arbeit unter verscharften psychologischen, padagogik- und literaturgeschichtlichen Zugriffen die Abloesung des Bildungs- und Entwicklungsromans im Adoleszenzroman mit suizidarem Ausgang. Sie zeigt - in Varianten naturalistischer, neuromantischer, reformpadagogischer und expressionistischer Gestaltung - den bruchig werdenden Aufbau von pubertaren Eigenwelten, von sozialtopographischen Raumen und Selbstentwurfen zwischen Widerstand, Anpassung und Selbstaufgabe. Dabei spielen die verordneten Initiationsriten im (zumeist) destruktiven Zusammenwirken von repressiver Schulhierarchie und Elternwelt die Rolle von Bildungsverhinderung. Obwohl die depressiven Entwicklungen der begabten und durch Eigensinn negativierten Helden von emanzipativ unterstutzenden Freundesfiguren begleitet werden, setzen die Systemzwange burgerlicher und kirchlicher Ideologie, ignoranten Lehrertums und empathiefreier Schulverwaltung sich bis zur Ohnmacht des Individuums durch. Im didaktischen Teil wird die betrachtliche historische Fremdheit der Texte ebenso diskutiert wie ihr reiches, auch heute noch gultiges Angebot an entwicklungs- und pubertatsrelevanten Aspekten. Besonders die signifikante Funktion des Gebrauchs guter Literatur fur Prozesse der Selbstfindung kann als anregender Kontrast aufgegriffen werden. Durch aktuelle produktionsorientierte Textbearbeitung werden Schuler sensibilisiert fur Problemlagen im UEbergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter.
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Ausgehend von der starken autobiographischen Motiviertheit der Texte, untersucht die Arbeit unter verscharften psychologischen, padagogik- und literaturgeschichtlichen Zugriffen die Abloesung des Bildungs- und Entwicklungsromans im Adoleszenzroman mit suizidarem Ausgang. Sie zeigt - in Varianten naturalistischer, neuromantischer, reformpadagogischer und expressionistischer Gestaltung - den bruchig werdenden Aufbau von pubertaren Eigenwelten, von sozialtopographischen Raumen und Selbstentwurfen zwischen Widerstand, Anpassung und Selbstaufgabe. Dabei spielen die verordneten Initiationsriten im (zumeist) destruktiven Zusammenwirken von repressiver Schulhierarchie und Elternwelt die Rolle von Bildungsverhinderung. Obwohl die depressiven Entwicklungen der begabten und durch Eigensinn negativierten Helden von emanzipativ unterstutzenden Freundesfiguren begleitet werden, setzen die Systemzwange burgerlicher und kirchlicher Ideologie, ignoranten Lehrertums und empathiefreier Schulverwaltung sich bis zur Ohnmacht des Individuums durch. Im didaktischen Teil wird die betrachtliche historische Fremdheit der Texte ebenso diskutiert wie ihr reiches, auch heute noch gultiges Angebot an entwicklungs- und pubertatsrelevanten Aspekten. Besonders die signifikante Funktion des Gebrauchs guter Literatur fur Prozesse der Selbstfindung kann als anregender Kontrast aufgegriffen werden. Durch aktuelle produktionsorientierte Textbearbeitung werden Schuler sensibilisiert fur Problemlagen im UEbergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter.