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Der Roman Noir Und Die Populaere Unterwelt Moderner Literatur: Dashiell Hammett, William Faulkner Und Graham Greene
Paperback

Der Roman Noir Und Die Populaere Unterwelt Moderner Literatur: Dashiell Hammett, William Faulkner Und Graham Greene

$486.99
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Der hartgesottene Detektiv, die Femme fatale, der Gangster - Figuren, die uns aus Hollywoods Schwarzer Serie bestens bekannt sind. Seit den fruhen zwanziger Jahren bevoelkerten sie jedoch bereits die Seiten amerikanischer Pulp-Magazine und fanden ihren Weg in das aus diesen Heften hervorgegangene Genre des Roman Noir. Dabei entwickelte sich die literarische Gattung mit ihren Protagonisten und Plots, aber auch mit ihrer Stilistik uberraschenderweise in gegenseitiger Beeinflussung mit einer oft als anspruchsvoller empfundenen Hochliteratur . Das Ziel dieser Untersuchung ist eine Analyse der Schnittstelle eines oft elitaren erzahlerischen Modernismus und der zum Teil sensationalistischen Massenware der zwanziger und dreissiger Jahre. In diesem Zeitalter eines ausgesprochen filmischen Erzahlens auf Papier und Leinwand koennen zudem andere mediale Kontexte wie heute vergessene Filmzyklen vor der Etablierung des Motion Picture Production Code nicht als Bezugspunkte ausgeblendet werden. Unter dieser Fragestellung erscheint Dashiell Hammett nicht mehr als zufallig schreibender Pinkerton-Detektiv, sondern als bewusster Kunstler. William Faulkner, der grosse Experimentator und Erneuerer der amerikanischen Literatur, liess sich offenbar starker als bisher angenommen von popularen Genres inspirieren, und Graham Greenes Brighton Rock kann man mit Gewinn als eine britische und noch dazu anglo-katholische Antwort auf die amerikanischen Pionierleistungen des Genres lesen. Dabei zeigen sich in den Texten gewisse Ressentiments, die von dem ungewissen kulturellen Status des Roman Noir in der Literaturkritik zeugen.

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Format
Paperback
Publisher
Peter Lang AG
Country
Switzerland
Date
29 June 2004
Pages
376
ISBN
9783631525142

Der hartgesottene Detektiv, die Femme fatale, der Gangster - Figuren, die uns aus Hollywoods Schwarzer Serie bestens bekannt sind. Seit den fruhen zwanziger Jahren bevoelkerten sie jedoch bereits die Seiten amerikanischer Pulp-Magazine und fanden ihren Weg in das aus diesen Heften hervorgegangene Genre des Roman Noir. Dabei entwickelte sich die literarische Gattung mit ihren Protagonisten und Plots, aber auch mit ihrer Stilistik uberraschenderweise in gegenseitiger Beeinflussung mit einer oft als anspruchsvoller empfundenen Hochliteratur . Das Ziel dieser Untersuchung ist eine Analyse der Schnittstelle eines oft elitaren erzahlerischen Modernismus und der zum Teil sensationalistischen Massenware der zwanziger und dreissiger Jahre. In diesem Zeitalter eines ausgesprochen filmischen Erzahlens auf Papier und Leinwand koennen zudem andere mediale Kontexte wie heute vergessene Filmzyklen vor der Etablierung des Motion Picture Production Code nicht als Bezugspunkte ausgeblendet werden. Unter dieser Fragestellung erscheint Dashiell Hammett nicht mehr als zufallig schreibender Pinkerton-Detektiv, sondern als bewusster Kunstler. William Faulkner, der grosse Experimentator und Erneuerer der amerikanischen Literatur, liess sich offenbar starker als bisher angenommen von popularen Genres inspirieren, und Graham Greenes Brighton Rock kann man mit Gewinn als eine britische und noch dazu anglo-katholische Antwort auf die amerikanischen Pionierleistungen des Genres lesen. Dabei zeigen sich in den Texten gewisse Ressentiments, die von dem ungewissen kulturellen Status des Roman Noir in der Literaturkritik zeugen.

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Peter Lang AG
Country
Switzerland
Date
29 June 2004
Pages
376
ISBN
9783631525142