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Die moderne Gesellschaft und die modernen Medien verlangen sprachliche Methoden, Nachrichten und Informationen weiterzuleiten, um die Leser auf relevante Weise auf dem Laufenden zu halten, ohne dass der UEbermittler selbst standig in Verantwortung fur den Inhalt des Gesagten und Geschriebenen stehen muss. Dafur sucht jede Sprache ihre eigenen Mittel, die Evidentialitat, die Ausdrucksform des Hoerensagens. Im Deutschen ist der Konjunktiv aussagekraftig fur vermittelte Rede. Im Finnischen fehlt ein solcher Modus, aber so wie sich im Deutschen die Verwendung des Konjunktivs in berichteter Rede, besonders aber in den Online-Nachrichten stark vermehrt, scheint auch im Finnischen der Gebrauch des Tempus Plusquamperfekt die entsprechende modale Rolle zu ubernehmen. Diese und weitere syntaktische und lexikalische Mittel werden in dieser Arbeit naher betrachtet. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Formen der Redewiedergabe und die dahinter steckenden Meinungen der Texthersteller und UEbersetzer. Die postmoderne, zersplitterte Gesellschaft ist ein guter Nahrboden fur eine Mannigfaltigkeit der Ideen und Denkweisen, die besonders nach den schwierigen Jahren des Kalten Krieges begrusst werden kann. Um in dieser Mannigfaltigkeit zurecht zu kommen, muss der UEbersetzer bzw. der Autor eines Presseberichts die Mittel seiner Muttersprache, aber auch die der Fremdsprache kennen, um die indirekte Information richtig weiterleiten zu koennen.
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Die moderne Gesellschaft und die modernen Medien verlangen sprachliche Methoden, Nachrichten und Informationen weiterzuleiten, um die Leser auf relevante Weise auf dem Laufenden zu halten, ohne dass der UEbermittler selbst standig in Verantwortung fur den Inhalt des Gesagten und Geschriebenen stehen muss. Dafur sucht jede Sprache ihre eigenen Mittel, die Evidentialitat, die Ausdrucksform des Hoerensagens. Im Deutschen ist der Konjunktiv aussagekraftig fur vermittelte Rede. Im Finnischen fehlt ein solcher Modus, aber so wie sich im Deutschen die Verwendung des Konjunktivs in berichteter Rede, besonders aber in den Online-Nachrichten stark vermehrt, scheint auch im Finnischen der Gebrauch des Tempus Plusquamperfekt die entsprechende modale Rolle zu ubernehmen. Diese und weitere syntaktische und lexikalische Mittel werden in dieser Arbeit naher betrachtet. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Formen der Redewiedergabe und die dahinter steckenden Meinungen der Texthersteller und UEbersetzer. Die postmoderne, zersplitterte Gesellschaft ist ein guter Nahrboden fur eine Mannigfaltigkeit der Ideen und Denkweisen, die besonders nach den schwierigen Jahren des Kalten Krieges begrusst werden kann. Um in dieser Mannigfaltigkeit zurecht zu kommen, muss der UEbersetzer bzw. der Autor eines Presseberichts die Mittel seiner Muttersprache, aber auch die der Fremdsprache kennen, um die indirekte Information richtig weiterleiten zu koennen.