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Die Arbeit setzt sich mit den politischen Schriften von zwei Schriftstellern kritisch auseinander, die Stellung zum Kolonialismus, Faschismus und Kommunismus nahmen. Es besteht kein Zweifel, dass Andre Gide kritische Reiseberichte uber den franzoesischen Kolonialismus in Zentralafrika geschrieben hat und dass er und Heinrich Mann zu den profiliertesten antifaschistischen Schriftstellern zahlen. Mit Hilfe der hier untersuchten Schriften hat der Autor diese Beurteilung bestatigt. Dass aber beide Schriftsteller in denselben Schriften zugleich ein eurozentrisch motiviertes kolonialistisches und rassistisches Denken an den Tag legten, hat die bisherige Forschung bagatellisiert oder unberucksichtigt gelassen. Der Autor bedient sich einer dialektischen Vorgehensweise, die die Tradition der Begriffe kritisch untersucht, die Mann und Gide den Unrechtsverhaltnissen ihrer Zeit normativ und unkritisch entgegensetzten. Die Besonderheit dieser Arbeit besteht darin, dass sie sich nicht darauf beschrankt, die Kritik und das Engagement der politischen Schriftsteller Mann und Gide zu zeigen: sie fuhrt zugleich die Grenzen ihrer Kritik und ihres Engagements vor Augen.
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Die Arbeit setzt sich mit den politischen Schriften von zwei Schriftstellern kritisch auseinander, die Stellung zum Kolonialismus, Faschismus und Kommunismus nahmen. Es besteht kein Zweifel, dass Andre Gide kritische Reiseberichte uber den franzoesischen Kolonialismus in Zentralafrika geschrieben hat und dass er und Heinrich Mann zu den profiliertesten antifaschistischen Schriftstellern zahlen. Mit Hilfe der hier untersuchten Schriften hat der Autor diese Beurteilung bestatigt. Dass aber beide Schriftsteller in denselben Schriften zugleich ein eurozentrisch motiviertes kolonialistisches und rassistisches Denken an den Tag legten, hat die bisherige Forschung bagatellisiert oder unberucksichtigt gelassen. Der Autor bedient sich einer dialektischen Vorgehensweise, die die Tradition der Begriffe kritisch untersucht, die Mann und Gide den Unrechtsverhaltnissen ihrer Zeit normativ und unkritisch entgegensetzten. Die Besonderheit dieser Arbeit besteht darin, dass sie sich nicht darauf beschrankt, die Kritik und das Engagement der politischen Schriftsteller Mann und Gide zu zeigen: sie fuhrt zugleich die Grenzen ihrer Kritik und ihres Engagements vor Augen.