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Kein Geringerer als Markowitz selbst stand dem seiner Portefeuilleselektionstheorie zugrundeliegenden Mean Variance-Prinzip reserviert gegenuber. Insbesondere die der Risikokomponente des Kriteriums inharente schwankungsorientierte Risikoauffassung erscheint wenig uberzeugend. Demgegenuber wird bei ausfallorientierten Risikomassen (Lower Partial Moments, LPM) - dem landlaufigen Verstandnis wohl eher entsprechend - Risiko als ausschliesslich negative Abweichung von einer anlegerspezifischen, kritischen Ertragshoehe begriffen. Dieser Plausibilitatsvorsprung lasst sich, wie ausgangs einer Konfrontation der Portefeuilleplanung auf Basis von Effizienzprinzipien traditioneller versus ausfallorientierter Pragung dargelegt wird, auch in normativer Hinsicht untermauern. Zusatzlich wird zur Bestimmung optimaler Portefeuilles die Anwendung von Safety First-Kriterien auf ausfalleffiziente Positionen eingefuhrt. Die UEberlegungen werden ubertragen auf das speziell fur Versicherungen und Pensionskassen relevante Problem der verpflichtungsorientierten Portefeuilleplanung. Gerade hier erweisen sich die LPM-basierten Effizienzkalkule als uberlegen, lasst sich doch mit ihrer Hilfe auch das mit den fur die Liabilityseite typischen Verteilungsschiefen verbundene Gefahrenpotential erfassen.
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Kein Geringerer als Markowitz selbst stand dem seiner Portefeuilleselektionstheorie zugrundeliegenden Mean Variance-Prinzip reserviert gegenuber. Insbesondere die der Risikokomponente des Kriteriums inharente schwankungsorientierte Risikoauffassung erscheint wenig uberzeugend. Demgegenuber wird bei ausfallorientierten Risikomassen (Lower Partial Moments, LPM) - dem landlaufigen Verstandnis wohl eher entsprechend - Risiko als ausschliesslich negative Abweichung von einer anlegerspezifischen, kritischen Ertragshoehe begriffen. Dieser Plausibilitatsvorsprung lasst sich, wie ausgangs einer Konfrontation der Portefeuilleplanung auf Basis von Effizienzprinzipien traditioneller versus ausfallorientierter Pragung dargelegt wird, auch in normativer Hinsicht untermauern. Zusatzlich wird zur Bestimmung optimaler Portefeuilles die Anwendung von Safety First-Kriterien auf ausfalleffiziente Positionen eingefuhrt. Die UEberlegungen werden ubertragen auf das speziell fur Versicherungen und Pensionskassen relevante Problem der verpflichtungsorientierten Portefeuilleplanung. Gerade hier erweisen sich die LPM-basierten Effizienzkalkule als uberlegen, lasst sich doch mit ihrer Hilfe auch das mit den fur die Liabilityseite typischen Verteilungsschiefen verbundene Gefahrenpotential erfassen.