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Ausgangspunkt dieser Untersuchung ist die von der Forschung stets behauptete Leugnung und Verwerfung des sexuellen Begehrens in den Werken Stifters. Dargestellt werden alle Punkte, an denen das Begehren in den Novellen der Studien verankert ist. Stifters Wunsch, das Begehren zu negieren, lasst seine Novellen als standigen Versuch erscheinen, dieses zu kontrollieren. Die Beherrschung des Begehrens setzt aber seine vorherige Erzeugung voraus. Die Prosa Stifters ist so ein Wechselspiel aus der Produktion des Begehrens und dem Versuch seiner Beherrschung; ein Kontrollversuch, der fehlschlagt, das Begehren schliesslich selbst zum tragenden Verfahren seiner Prosa werden lasst und deren asthetische Wirkung erzeugt.
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Ausgangspunkt dieser Untersuchung ist die von der Forschung stets behauptete Leugnung und Verwerfung des sexuellen Begehrens in den Werken Stifters. Dargestellt werden alle Punkte, an denen das Begehren in den Novellen der Studien verankert ist. Stifters Wunsch, das Begehren zu negieren, lasst seine Novellen als standigen Versuch erscheinen, dieses zu kontrollieren. Die Beherrschung des Begehrens setzt aber seine vorherige Erzeugung voraus. Die Prosa Stifters ist so ein Wechselspiel aus der Produktion des Begehrens und dem Versuch seiner Beherrschung; ein Kontrollversuch, der fehlschlagt, das Begehren schliesslich selbst zum tragenden Verfahren seiner Prosa werden lasst und deren asthetische Wirkung erzeugt.