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Medikamentoese Therapie in Der Gastroenterologie
Paperback

Medikamentoese Therapie in Der Gastroenterologie

$138.99
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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Es sterben mehr Menschen an boesartigen Tumoren des Verdau- ungstrakts als an Malignomen aller anderen Organe zusammen. Die Prognose bei dem individuellen Tumor ist um so besser, je wei- ter man sich von der Speiseroehre zum Dickdarm bewegt. Das groesste Hindernis einer erfolgreichen Behandlung der Tumoren des oberen Gastrointestinaltrakts liegt darin, dass sie erst in einem spaten Stadium der Erkrankung klinisch manifest werden. Zu die- sem Zeitpunkt ist der Krebs oft bereits uber die Organgrenzen hin- ausgewachsen oder hat auf dem Lymph- oder Blutweg Fernmeta- stasen gesetzt. Obgle}ch die chirurgische Resektion bis heute an erster Stelle der Behandlungsmethoden steht, ist es sei Mitte dieses Jahrhunderts nicht gelungen, die chirurgischen Behandlungsergebnisse nennens- wert zu verbessern. Die Endresultate sind enttauschend mit Funf- jahresuberlebensraten von 5% beim OEsophagus-, Pankreas-, Leber- und Gallenwegkarzinom und 12% beim Magenkrebs [1]. Selbst auf dem Gebiet der besten chirurgischen Erfolge, dem des Kolonkarzi- noms, sterben mehr als 50% aller an diesem Tumor Erkrankten. So ist es zu verstehen, dass in den letzten Jahren zusatzliche Thera- piewege mehr und mehr Teil eines Gesamtbehandlungsplans wur- den, so z. B. die praoperative Bestrahlung des Rektumkarzinoms oder die postoperative Chemotherapie des Magenkrebses. Es ist damit zu rechnen, dass die nachsten Jahre weitere Daten in dieser Richtung bringen werden.

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Format
Paperback
Publisher
Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG
Country
Germany
Date
26 April 1990
Pages
352
ISBN
9783540518860

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Es sterben mehr Menschen an boesartigen Tumoren des Verdau- ungstrakts als an Malignomen aller anderen Organe zusammen. Die Prognose bei dem individuellen Tumor ist um so besser, je wei- ter man sich von der Speiseroehre zum Dickdarm bewegt. Das groesste Hindernis einer erfolgreichen Behandlung der Tumoren des oberen Gastrointestinaltrakts liegt darin, dass sie erst in einem spaten Stadium der Erkrankung klinisch manifest werden. Zu die- sem Zeitpunkt ist der Krebs oft bereits uber die Organgrenzen hin- ausgewachsen oder hat auf dem Lymph- oder Blutweg Fernmeta- stasen gesetzt. Obgle}ch die chirurgische Resektion bis heute an erster Stelle der Behandlungsmethoden steht, ist es sei Mitte dieses Jahrhunderts nicht gelungen, die chirurgischen Behandlungsergebnisse nennens- wert zu verbessern. Die Endresultate sind enttauschend mit Funf- jahresuberlebensraten von 5% beim OEsophagus-, Pankreas-, Leber- und Gallenwegkarzinom und 12% beim Magenkrebs [1]. Selbst auf dem Gebiet der besten chirurgischen Erfolge, dem des Kolonkarzi- noms, sterben mehr als 50% aller an diesem Tumor Erkrankten. So ist es zu verstehen, dass in den letzten Jahren zusatzliche Thera- piewege mehr und mehr Teil eines Gesamtbehandlungsplans wur- den, so z. B. die praoperative Bestrahlung des Rektumkarzinoms oder die postoperative Chemotherapie des Magenkrebses. Es ist damit zu rechnen, dass die nachsten Jahre weitere Daten in dieser Richtung bringen werden.

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Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG
Country
Germany
Date
26 April 1990
Pages
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9783540518860