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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Mit einem hohen Pro-Kopf-Verbrauch von uber 101 Alkohol pro Jahr zahlt Deutschland immer noch zu den Spitzenreitern bei den Landern mit dem meisten Alkoholkonsum, auch wenn hier seit den 90er Jahren eine kontinu- ierliche Abnahme zu verzeichnen ist. Die negativen Auswirkungen des uberhoehten Konsums, besonders des langfristigen und chronischen Ge- brauchs, zeichnen sich in allen fur die Persoenlichkeit wichtigen Bereichen ab: Koerperliche, soziale und psychologische Beeintrachtigungen sind die Fol- ge. Die wesentlichen alkoholinduzierten Stoerungen und Folgeerkrankungen wurden anhand der in den modernen Diagnosesystemen, DSM-IV und vor allem ICD-lO, enthaltenen deskriptiven diagnostischen Kriterien und ihrer Symptomatik vorgestellt und jeweils differentialdiagnostisch abgegrenzt. Unter den akuten Alkoholfolgestoerungen ist die Intoxikation zu nennen, der besonders im Falle eines abnormen bzw. besonders erheblichen Rausch- zustandes forensische Bedeutung zukommt. Bei den chronischen Stoerungen unterscheidet man den schadlichen Gebrauch von Alkohol und die Alkohol- abhangigkeit. Die Abhangigkeit ist vor allem durch physische und psy- chische Abhangigkeit sowie Toleranzentwicklung und Entzugssymptomatik gekennzeichnet. Chronischer Alkoholkonsum kann ferner zu neuropsychi- atrischen Folgeerkrankungen fuhren wie alkoholinduzierten Psychosen, ko- gnitiven Stoerungen (Wernicke-Korsakow-Syndrom, Demenz) und weiteren Persoenlichkeits- oder Verhaltensstoerungen. Die Beurteilung der Schuldfahigkeit 4 bei akuter Alkoholintoxikation und Alkoholabhangigkeit KLAUS FOERSTER und MARTIN LEONHARDT 4. 1 Allgemeine und kriminologische Aspekte . 55 4. 2 Einschatzung der Alkoholeffekte … … … … … … … … . . 56 4. 3 Bedeutung des Blutalkoholgehaltes . 57 4. 4 Alkoholabhangigkeit? . 59 4. 5 Terminologische Probleme . 59 4. 6 Einschatzung der Taterpersoenlichkeit . 61 4. 7 Praktisches Vorgehen bei der Schuldfahigkeitsbeurteilung . 62 4. 8 Einschatzung einer Erinnerungslucke … … … … … … … . . 64 4. 9 Beurteilung bei Alkoholabhangigkeit .
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Mit einem hohen Pro-Kopf-Verbrauch von uber 101 Alkohol pro Jahr zahlt Deutschland immer noch zu den Spitzenreitern bei den Landern mit dem meisten Alkoholkonsum, auch wenn hier seit den 90er Jahren eine kontinu- ierliche Abnahme zu verzeichnen ist. Die negativen Auswirkungen des uberhoehten Konsums, besonders des langfristigen und chronischen Ge- brauchs, zeichnen sich in allen fur die Persoenlichkeit wichtigen Bereichen ab: Koerperliche, soziale und psychologische Beeintrachtigungen sind die Fol- ge. Die wesentlichen alkoholinduzierten Stoerungen und Folgeerkrankungen wurden anhand der in den modernen Diagnosesystemen, DSM-IV und vor allem ICD-lO, enthaltenen deskriptiven diagnostischen Kriterien und ihrer Symptomatik vorgestellt und jeweils differentialdiagnostisch abgegrenzt. Unter den akuten Alkoholfolgestoerungen ist die Intoxikation zu nennen, der besonders im Falle eines abnormen bzw. besonders erheblichen Rausch- zustandes forensische Bedeutung zukommt. Bei den chronischen Stoerungen unterscheidet man den schadlichen Gebrauch von Alkohol und die Alkohol- abhangigkeit. Die Abhangigkeit ist vor allem durch physische und psy- chische Abhangigkeit sowie Toleranzentwicklung und Entzugssymptomatik gekennzeichnet. Chronischer Alkoholkonsum kann ferner zu neuropsychi- atrischen Folgeerkrankungen fuhren wie alkoholinduzierten Psychosen, ko- gnitiven Stoerungen (Wernicke-Korsakow-Syndrom, Demenz) und weiteren Persoenlichkeits- oder Verhaltensstoerungen. Die Beurteilung der Schuldfahigkeit 4 bei akuter Alkoholintoxikation und Alkoholabhangigkeit KLAUS FOERSTER und MARTIN LEONHARDT 4. 1 Allgemeine und kriminologische Aspekte . 55 4. 2 Einschatzung der Alkoholeffekte … … … … … … … … . . 56 4. 3 Bedeutung des Blutalkoholgehaltes . 57 4. 4 Alkoholabhangigkeit? . 59 4. 5 Terminologische Probleme . 59 4. 6 Einschatzung der Taterpersoenlichkeit . 61 4. 7 Praktisches Vorgehen bei der Schuldfahigkeitsbeurteilung . 62 4. 8 Einschatzung einer Erinnerungslucke … … … … … … … . . 64 4. 9 Beurteilung bei Alkoholabhangigkeit .