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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Auf dem Feld der klinischen Epilepsie-Forschung treibt die nosographische Methode zum zweitenmal eine reiche ElUte. Nachdem sie vor der Jahrhundertwende dazu gedient hatte, die auBeren Grenzen gegenUber anderen Anfallskrankheiten abzusteeken, hat sie seit der Jahrhundertwende dazu verholfen, den inneren Bereich in vielfaltige Krankheitsformen aufzusehlieBen. Von einer besonderen Form von Epilepsie wird gefordert, daB sie sich von anderen Formen durch Symptomatologie und Verlauf, sowie in pathophysiologischer und therapeutischer Hinsicht unterscheide. Bezeichnenderweise wird auf die im alten Konzept von den nosologischen Entitaten enthaltene Forderung auf eine gemeinsame . Ktiologie und pathologische Anatomie verzichtet. An deren Stelle ist im neuen Konzept von den nosologischen Formen der Anspruch auf eine gemeinsame Pathophysiologie und Therapie getreten. Unter diesem Wandel der Aspekte ist ein klinisches System der Epilepsien ent- standen, in dem altersgebundene und altersungebundene, generalisierte und partielle, eentreneephale und foeale Formen untersehieden werden. In diesem System nimmt die vorliegende Arbeit von KRUSE einen genau bestimmbaren Platz ein. Sie behandelt monographisch eine Variante der altersgebundenen Petit Mal-Epilepsien, die noso- logisch zwischen der Propulsiv-Petit Mal-Epilepsie und der Pyknolepsie steht. Sie fUllt daher eine LUcke aus, die erst fUhlbar geworden ist, nachdem diese beiden, sie flankierenden Krankheitsformen nach Erkrankungsalter, Anfallsform, EEG-Muster, Verlaufsweise und Behandlung gut definierbar geworden waren. Ihre Zwischenstel- lung kommt auch in der von KRUSE gewahlten Bezeichnung des Anfallstypus als myoklonisch-astatisches Petit Mal zum Ausdruek.
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Auf dem Feld der klinischen Epilepsie-Forschung treibt die nosographische Methode zum zweitenmal eine reiche ElUte. Nachdem sie vor der Jahrhundertwende dazu gedient hatte, die auBeren Grenzen gegenUber anderen Anfallskrankheiten abzusteeken, hat sie seit der Jahrhundertwende dazu verholfen, den inneren Bereich in vielfaltige Krankheitsformen aufzusehlieBen. Von einer besonderen Form von Epilepsie wird gefordert, daB sie sich von anderen Formen durch Symptomatologie und Verlauf, sowie in pathophysiologischer und therapeutischer Hinsicht unterscheide. Bezeichnenderweise wird auf die im alten Konzept von den nosologischen Entitaten enthaltene Forderung auf eine gemeinsame . Ktiologie und pathologische Anatomie verzichtet. An deren Stelle ist im neuen Konzept von den nosologischen Formen der Anspruch auf eine gemeinsame Pathophysiologie und Therapie getreten. Unter diesem Wandel der Aspekte ist ein klinisches System der Epilepsien ent- standen, in dem altersgebundene und altersungebundene, generalisierte und partielle, eentreneephale und foeale Formen untersehieden werden. In diesem System nimmt die vorliegende Arbeit von KRUSE einen genau bestimmbaren Platz ein. Sie behandelt monographisch eine Variante der altersgebundenen Petit Mal-Epilepsien, die noso- logisch zwischen der Propulsiv-Petit Mal-Epilepsie und der Pyknolepsie steht. Sie fUllt daher eine LUcke aus, die erst fUhlbar geworden ist, nachdem diese beiden, sie flankierenden Krankheitsformen nach Erkrankungsalter, Anfallsform, EEG-Muster, Verlaufsweise und Behandlung gut definierbar geworden waren. Ihre Zwischenstel- lung kommt auch in der von KRUSE gewahlten Bezeichnung des Anfallstypus als myoklonisch-astatisches Petit Mal zum Ausdruek.