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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
In vielen Gesprachen mit Studenten und Kollegen bin ich auf ein starkes Interesse am Verhliltnis der Soziologie Max Webers zur marxistischen Theorietradition gestoBen. Dieses Interesse bekundet sich auch in der wachsenden Zahl von Arbeiten marxistischer Wissen schaftler (und zwar auch aus den sozialistischen Landern), die sich mit dem Werk Max Webers auseinandersetzen. Zugleich ist die marxistische Rezeption und Kritik dieses Werks jedoch im ganzen wie im einzelnen bis in die jiingste Zeit vielfach von Annahmen bestimmt, die eine fruchtbare Konfrontation der beiden sehr bedeutenden Grundlegungen der Sozialwissenschaft schwerwiegend behindern. Zur Vorbereitung und Beforderung zukiinftiger systematischer Ausein andersetzungen schien es mir daher niitzlich, einen einigermaBen vollstandigen, geordneten und kritischen Uberblick iiber die vorlie gende Beschaftigung mit Webers Werk aus marxistischer Sicht zu ge ben und dabei auch auf einige Autoren und Arbeiten hinzuweisen, deren vergleichsweise produktive Beitrage eine starkere Beachtung verdienen, als sie ihnen bisher zuteil wurde. Einige der traditionsreichen Interpretationspramissen, die die marxistische Weber-Kritik (bzw. den systematischen Vergleich der Marxschen und der Weberschen Idee von Sozialwissenschaft) so nachteilig beeinfluBt haben, werden in zunehmendem MaBe auch von marxistischen Theoretikern, und zwar selbst im Umkreis einer, orthodoxen’ Selbstdefinition von Marxismus, in Frage gestellt. Die vorliegende Arbeit ist so auch als Versuch zu verstehen, diese An satze aufzunehmen und ihnen - gleichsam von der anderen Seite her - entgegenzuarbeiten. DaB dies in der Form einer umfanglichen und eingehenden Vergewisserung iiber die Geschichte der marxisti schen Weber-Rezeption und Weber-Kritik geschieht, sollte man nicht fiir einen iiberfliissigen Aufwand halten.
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In vielen Gesprachen mit Studenten und Kollegen bin ich auf ein starkes Interesse am Verhliltnis der Soziologie Max Webers zur marxistischen Theorietradition gestoBen. Dieses Interesse bekundet sich auch in der wachsenden Zahl von Arbeiten marxistischer Wissen schaftler (und zwar auch aus den sozialistischen Landern), die sich mit dem Werk Max Webers auseinandersetzen. Zugleich ist die marxistische Rezeption und Kritik dieses Werks jedoch im ganzen wie im einzelnen bis in die jiingste Zeit vielfach von Annahmen bestimmt, die eine fruchtbare Konfrontation der beiden sehr bedeutenden Grundlegungen der Sozialwissenschaft schwerwiegend behindern. Zur Vorbereitung und Beforderung zukiinftiger systematischer Ausein andersetzungen schien es mir daher niitzlich, einen einigermaBen vollstandigen, geordneten und kritischen Uberblick iiber die vorlie gende Beschaftigung mit Webers Werk aus marxistischer Sicht zu ge ben und dabei auch auf einige Autoren und Arbeiten hinzuweisen, deren vergleichsweise produktive Beitrage eine starkere Beachtung verdienen, als sie ihnen bisher zuteil wurde. Einige der traditionsreichen Interpretationspramissen, die die marxistische Weber-Kritik (bzw. den systematischen Vergleich der Marxschen und der Weberschen Idee von Sozialwissenschaft) so nachteilig beeinfluBt haben, werden in zunehmendem MaBe auch von marxistischen Theoretikern, und zwar selbst im Umkreis einer, orthodoxen’ Selbstdefinition von Marxismus, in Frage gestellt. Die vorliegende Arbeit ist so auch als Versuch zu verstehen, diese An satze aufzunehmen und ihnen - gleichsam von der anderen Seite her - entgegenzuarbeiten. DaB dies in der Form einer umfanglichen und eingehenden Vergewisserung iiber die Geschichte der marxisti schen Weber-Rezeption und Weber-Kritik geschieht, sollte man nicht fiir einen iiberfliissigen Aufwand halten.