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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Kunst und Politik sind seit jeher auf das Engste miteinander verflochten. Kunstler werden vom politischen Geschehen inspiriert und interpretieren es individuell, entwerfen Gegenwelten, visualisieren Utopien, idealisieren und prangern an. Gleichzeitig stand und steht die Kunst immer auch im Dienste der Politik. Es sind seit Jahrtausenden die politisch Machtig(st)en, die sich als Stifter, Heilsbringer oder Herrscher portraitieren lassen, die als Mazene Kunstler protegieren um ihren Ruhm mittels Kunstwerken fur die Nachwelt anschaulich zu sichern suchen. Spater sind es Nationaldenkmaler, Staatskunst und -architektur, die von dem Wert und teilweise auch der UEberlegenheit bestimmter Systeme, Ideologien oder Gesellschaften zeugen sollen. Trotz dieser engen Verbindung ist die Kunst an sich nie ein Untersuchungsgegenstand oder Analysekriterium der Politikwissenschaft gewesen, werden Kunstwerke kunsthistorisch kaum in ihrer Funktion fur politische Systeme - also aus politikwissenschaftlicher Perspektive - betrachtet. Der vorliegende Band versteht sich somit als eine Handlungsanleitung zur interdisziplinaren Offenheit - er moechte Interesse wecken fur die Schnittmengen, die sich zwischen Kunst und Politik ergeben und will gleichzeitig zu neuen, ubergeordneten Fragestellungen anregen.
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Kunst und Politik sind seit jeher auf das Engste miteinander verflochten. Kunstler werden vom politischen Geschehen inspiriert und interpretieren es individuell, entwerfen Gegenwelten, visualisieren Utopien, idealisieren und prangern an. Gleichzeitig stand und steht die Kunst immer auch im Dienste der Politik. Es sind seit Jahrtausenden die politisch Machtig(st)en, die sich als Stifter, Heilsbringer oder Herrscher portraitieren lassen, die als Mazene Kunstler protegieren um ihren Ruhm mittels Kunstwerken fur die Nachwelt anschaulich zu sichern suchen. Spater sind es Nationaldenkmaler, Staatskunst und -architektur, die von dem Wert und teilweise auch der UEberlegenheit bestimmter Systeme, Ideologien oder Gesellschaften zeugen sollen. Trotz dieser engen Verbindung ist die Kunst an sich nie ein Untersuchungsgegenstand oder Analysekriterium der Politikwissenschaft gewesen, werden Kunstwerke kunsthistorisch kaum in ihrer Funktion fur politische Systeme - also aus politikwissenschaftlicher Perspektive - betrachtet. Der vorliegende Band versteht sich somit als eine Handlungsanleitung zur interdisziplinaren Offenheit - er moechte Interesse wecken fur die Schnittmengen, die sich zwischen Kunst und Politik ergeben und will gleichzeitig zu neuen, ubergeordneten Fragestellungen anregen.