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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Skandale machen Normverletzungen in grossem Stil sichtbar, produzieren oeffentliche Empoerung uber ein vermeintliches Fehlverhalten und lassen im Verstoss die Regeln der diskursiven und performativen Praxis sichtbar werden. Skandale entgrenzen Diskurse. So kann ein privates zu einem oeffentlichen Ereignis werden oder eine kunstlerische Provokation zu einem Politikum. Dabei scheint das, was als skandaltrachtig gilt, historisch und nicht zuletzt auch medial bedingt: Erst im Verstoss gegen ein jeweils gultiges Tabu und im Rahmen massenmedialer Verbreitung kann sich ein Skandal voll entfalten, uberhaupt erst zu einem Skandal werden. Die Beitrage des Bandes nahern sich mittels quantitativer und qualitativer Methoden dem Phanomen des ‘modernen Skandals’. Ausgehend von Fallanalysen werden UEberlegungen zur Rekurrenz der Strukturen und OEkonomien, der Strategien und Mechanismen von Skandalen in Politik, Medien und Kunst angestellt. Aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen und mittels unterschiedlicher methodischer Ansatze ermoeglichen die Beitrage so auch eine Weiterentwicklung der theoretischen Beschreibung von Skandalisierungsprozessen.
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Skandale machen Normverletzungen in grossem Stil sichtbar, produzieren oeffentliche Empoerung uber ein vermeintliches Fehlverhalten und lassen im Verstoss die Regeln der diskursiven und performativen Praxis sichtbar werden. Skandale entgrenzen Diskurse. So kann ein privates zu einem oeffentlichen Ereignis werden oder eine kunstlerische Provokation zu einem Politikum. Dabei scheint das, was als skandaltrachtig gilt, historisch und nicht zuletzt auch medial bedingt: Erst im Verstoss gegen ein jeweils gultiges Tabu und im Rahmen massenmedialer Verbreitung kann sich ein Skandal voll entfalten, uberhaupt erst zu einem Skandal werden. Die Beitrage des Bandes nahern sich mittels quantitativer und qualitativer Methoden dem Phanomen des ‘modernen Skandals’. Ausgehend von Fallanalysen werden UEberlegungen zur Rekurrenz der Strukturen und OEkonomien, der Strategien und Mechanismen von Skandalen in Politik, Medien und Kunst angestellt. Aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen und mittels unterschiedlicher methodischer Ansatze ermoeglichen die Beitrage so auch eine Weiterentwicklung der theoretischen Beschreibung von Skandalisierungsprozessen.