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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Regionale Identitaten und heimatliche Orientierungen sind zunehmend Geg- stand wissenschaftlicher, publizistischer und politischer Diskurse. Neben der Geographie und Volkskunde befassen sich auch (wieder) zunehmend die Soz- logie und die Psychologie mit dem Themenfeld. Die Diskussionen um Heimat finden in der Presse und Literatur verstarkt statt, weil angesichts steigender Flexibilitats- und Mobilitatserfordernisse das Recht auf Heimat in Frage - stellt wird. Heimatgefuhle und regionale Identitaten geraten wieder in den Blickpunkt, einerseits als Stabilitats- und Identifikationsanker in einer g- balisierten Welt, andererseits als Modernitatsbremse, wenn Arbeitskrafte aus Heimatliebe vermeiden, zu den Arbeitsplatzen zu wandern (vgl. Schlink 2000: 22). Es steht die These im Raum, dass durch Individualisierung, erhohte Mobi- tat, globale Massenkommunikationsmedien und Internetkontakte ein Verlust der Ortsgebundenheit eintritt (Heinze et. al 2006: 8; Gebhardt et. al 2007; Hecht 2000). Der soziale Wandel fuhrt beispielsweise zu folgenden Fragen: Haben - granten bei uns eine Heimat? Was ist mit den vielen beruflich bedingten - zugen fuhren sie zu zweiten und dritten Heimaten oder zum Verlust von H- mat? Ostdeutsche finden in ihrer Heimat heute ganz andere Lebensbedingungen vor als noch vor zwanzig Jahren. Ist der Kindheitsort noch ihre Heimat fur die Gebliebenen und fur die, die gegangen sind? Ist Heimat heute uberflussig? Offensichtlich nicht, denn wie wir aus Zeitungsberichten wissen und wie uns auch die schnell wachsende Literatur zum Thema zeigt, sind Heimat und reg- nale Identitaten wieder in den Blickpunkt geraten.
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Regionale Identitaten und heimatliche Orientierungen sind zunehmend Geg- stand wissenschaftlicher, publizistischer und politischer Diskurse. Neben der Geographie und Volkskunde befassen sich auch (wieder) zunehmend die Soz- logie und die Psychologie mit dem Themenfeld. Die Diskussionen um Heimat finden in der Presse und Literatur verstarkt statt, weil angesichts steigender Flexibilitats- und Mobilitatserfordernisse das Recht auf Heimat in Frage - stellt wird. Heimatgefuhle und regionale Identitaten geraten wieder in den Blickpunkt, einerseits als Stabilitats- und Identifikationsanker in einer g- balisierten Welt, andererseits als Modernitatsbremse, wenn Arbeitskrafte aus Heimatliebe vermeiden, zu den Arbeitsplatzen zu wandern (vgl. Schlink 2000: 22). Es steht die These im Raum, dass durch Individualisierung, erhohte Mobi- tat, globale Massenkommunikationsmedien und Internetkontakte ein Verlust der Ortsgebundenheit eintritt (Heinze et. al 2006: 8; Gebhardt et. al 2007; Hecht 2000). Der soziale Wandel fuhrt beispielsweise zu folgenden Fragen: Haben - granten bei uns eine Heimat? Was ist mit den vielen beruflich bedingten - zugen fuhren sie zu zweiten und dritten Heimaten oder zum Verlust von H- mat? Ostdeutsche finden in ihrer Heimat heute ganz andere Lebensbedingungen vor als noch vor zwanzig Jahren. Ist der Kindheitsort noch ihre Heimat fur die Gebliebenen und fur die, die gegangen sind? Ist Heimat heute uberflussig? Offensichtlich nicht, denn wie wir aus Zeitungsberichten wissen und wie uns auch die schnell wachsende Literatur zum Thema zeigt, sind Heimat und reg- nale Identitaten wieder in den Blickpunkt geraten.