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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Ob die Turkei zu Europa gehoert oder nicht ist eine Frage, welche kaum je - schliessend zu beantworten sein wird. Zu zentral ist die Auseinandersetzung uber genau dieses Thema in der Konstruktion jeweils spezifischer Vorstell- gen dessen, was Europa ist . Es erstaunt dabei, dass sich trotz der umfangr- chen Diskussion um einen moeglichen EU-Beitritt der Turkei und trotz eines umfangreichen Literaturkorpus sowohl zu den Beziehungen zwischen der EU und der Turkei auf der einen Seite sowie den vielfaltigen Facetten der K- struktion einer europaischen Identitat auf der anderen Seite bislang kaum - stematische Auseinandersetzungen mit der Frage finden, wie sich der Diskurs uber die Zugehoerigkeit der Turkei zu Europa im Laufe der Zeit wandelt. Genau an dieser Stelle hat Jochen Walter ein Buch vorgelegt, welches hier eine - merkenswerte Lucke in der Forschung schliesst. Ein zentrales Ergebnis der auf einem anspruchsvollen konzeptionellen Fundament aufruhenden Analyse ist dabei, dass der Status der Turkei als dem Dazwischen offensichtlich kaum aufzuheben ist - die Turkei bleibt Das Ding Dazwischen bzw. Das Ding auf der Schwelle . In diesem Sinne erlauben die Ergebnisse des vorliegenden Buches keine Vorhersagen daruber, ob und wann die Turkei der EU beitreten wird oder b- treten koennte. Es zeigt aber uberzeugend auf, dass dies zu einem nicht geringen Teil davon abhangen wird, welche Diskursformationen andere uberlagern und welche Selbstbeschreibungen Europas dadurch plausibler und welche weniger plausibel werden.
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Ob die Turkei zu Europa gehoert oder nicht ist eine Frage, welche kaum je - schliessend zu beantworten sein wird. Zu zentral ist die Auseinandersetzung uber genau dieses Thema in der Konstruktion jeweils spezifischer Vorstell- gen dessen, was Europa ist . Es erstaunt dabei, dass sich trotz der umfangr- chen Diskussion um einen moeglichen EU-Beitritt der Turkei und trotz eines umfangreichen Literaturkorpus sowohl zu den Beziehungen zwischen der EU und der Turkei auf der einen Seite sowie den vielfaltigen Facetten der K- struktion einer europaischen Identitat auf der anderen Seite bislang kaum - stematische Auseinandersetzungen mit der Frage finden, wie sich der Diskurs uber die Zugehoerigkeit der Turkei zu Europa im Laufe der Zeit wandelt. Genau an dieser Stelle hat Jochen Walter ein Buch vorgelegt, welches hier eine - merkenswerte Lucke in der Forschung schliesst. Ein zentrales Ergebnis der auf einem anspruchsvollen konzeptionellen Fundament aufruhenden Analyse ist dabei, dass der Status der Turkei als dem Dazwischen offensichtlich kaum aufzuheben ist - die Turkei bleibt Das Ding Dazwischen bzw. Das Ding auf der Schwelle . In diesem Sinne erlauben die Ergebnisse des vorliegenden Buches keine Vorhersagen daruber, ob und wann die Turkei der EU beitreten wird oder b- treten koennte. Es zeigt aber uberzeugend auf, dass dies zu einem nicht geringen Teil davon abhangen wird, welche Diskursformationen andere uberlagern und welche Selbstbeschreibungen Europas dadurch plausibler und welche weniger plausibel werden.