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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Gilbert Ziebura wurde 1964 durch die Freie Universitiit Berlin auf einen der er sten Lehrstiihle ffir Internationale Politik in Deutschland berufen. Sein Wirken hat das Fach nachhaltig beeinfluBt: Beinahe ein Drittel derer, die gegenwiirtig an Uni- versitiiten in der Bundesrepublik und West-Berlin internationale Beziehungen unterrichten, sind durch seine Schule gegangen. Das Fachgebiet selbst veriinderte sieh unter seinem EinfluB: Neben das Studium des internationalen Systems und der AuBenpolitik und ihrer Abhangigkeit von innenpolitischen und gesellschaftli- chen Faktoren traten die Analyse von Internationalisierungsprozessen und deren Auswirkungen auf die hiervon betroffenen Gesellschaftsformationen. Sein Ausgangspunkt war immer wieder Kehrs Frage nach der gesellschaftli- chen Bedingtheit von AuBenpolitik, die er zuniichst fUr Frankreieh zu beantworten suchte und spater in die deutsche Diskussion einbrachte. Er ebnete darnit den Weg fUr einen gesellschaftswissenschaftlich geniihrten Ansatz in der Analyse interna- tionaler Beziehungen, den er spiiter urn die Analyse der Polarisierungs-und An- passungsprozesse als Folgen der internationalen Arbeitsteilung zu einem eigenen Weltsystemansatz erweiterte (vgl. Ziebura 1984). Reduktionistischen theoreti- schen Interpretationen, die nur wenige Determinanten beriicksiehtigen, blieb er abhold. Er ist seiner Herkunft als Historiker stets treu geblieben, sowohl was das Hankwerkszeug als auch was die (verstehende) Methode anging: Immer ist es ihm urn die Gesamtschau zu tun gewesen.
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Gilbert Ziebura wurde 1964 durch die Freie Universitiit Berlin auf einen der er sten Lehrstiihle ffir Internationale Politik in Deutschland berufen. Sein Wirken hat das Fach nachhaltig beeinfluBt: Beinahe ein Drittel derer, die gegenwiirtig an Uni- versitiiten in der Bundesrepublik und West-Berlin internationale Beziehungen unterrichten, sind durch seine Schule gegangen. Das Fachgebiet selbst veriinderte sieh unter seinem EinfluB: Neben das Studium des internationalen Systems und der AuBenpolitik und ihrer Abhangigkeit von innenpolitischen und gesellschaftli- chen Faktoren traten die Analyse von Internationalisierungsprozessen und deren Auswirkungen auf die hiervon betroffenen Gesellschaftsformationen. Sein Ausgangspunkt war immer wieder Kehrs Frage nach der gesellschaftli- chen Bedingtheit von AuBenpolitik, die er zuniichst fUr Frankreieh zu beantworten suchte und spater in die deutsche Diskussion einbrachte. Er ebnete darnit den Weg fUr einen gesellschaftswissenschaftlich geniihrten Ansatz in der Analyse interna- tionaler Beziehungen, den er spiiter urn die Analyse der Polarisierungs-und An- passungsprozesse als Folgen der internationalen Arbeitsteilung zu einem eigenen Weltsystemansatz erweiterte (vgl. Ziebura 1984). Reduktionistischen theoreti- schen Interpretationen, die nur wenige Determinanten beriicksiehtigen, blieb er abhold. Er ist seiner Herkunft als Historiker stets treu geblieben, sowohl was das Hankwerkszeug als auch was die (verstehende) Methode anging: Immer ist es ihm urn die Gesamtschau zu tun gewesen.