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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Vielleicht waren Sie iiberrascht, wenn jemand behauptete, daB Ma- thematik etwas ausgesprochen SchOnes sei. Doch sollten Sie wissen, daB es Leute gibt, die sich ihr ganzes Leben lang mit Mathematik befassen und dort genauso schopferisch tatig sind wie ein Komponist in der Mu- sik. Gewohnlich ist der Mathematiker damit beschiiftigt, ein Problem zu lOsen, und aus diesem ergeben sich dann wieder neue, ebenso schone Probleme wie das gerade geloste. N atiirlich sind mathematische Pro- bleme oft recht schwierig und - wie in anderen Wissenschaften auc- nur zu verstehen, wenn man das Gebiet griindlich studiert hat und es gut kennt. 1981 hat mich Jean Brette, der die Mathematikabteilung des Palais de la Decouverte (Naturwissenschaftliches Museum) in Paris leitet, ein- geladen, dort eine Vorlesung abzuhalten, Oder besser gesagt, ein Ge- sprach mit der Offentlichkeit zu flihren. Niemals zuvor hatte ich vor einem nichtmathematischen Publikum vorgetragen, und somit war dies eine Herausforderung: Wiirde es mir gelingen, einem solchen Samstag- nachmittagsauditorium klarzumachen, was es bedeutet, Mathematik zu betreiben, warum man sich mit Mathematik befaBt? Vnter Mathema- tik verstehe ich hier reine Mathematik. Das soIl jedoch nicht etwa he i- Ben, daB reine Mathematik besser sei als andere Arten von Mathematik; aber ich und eine Reihe anderer betreiben nun mal reine Mathematik, und darum geht es im folgenden.
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Vielleicht waren Sie iiberrascht, wenn jemand behauptete, daB Ma- thematik etwas ausgesprochen SchOnes sei. Doch sollten Sie wissen, daB es Leute gibt, die sich ihr ganzes Leben lang mit Mathematik befassen und dort genauso schopferisch tatig sind wie ein Komponist in der Mu- sik. Gewohnlich ist der Mathematiker damit beschiiftigt, ein Problem zu lOsen, und aus diesem ergeben sich dann wieder neue, ebenso schone Probleme wie das gerade geloste. N atiirlich sind mathematische Pro- bleme oft recht schwierig und - wie in anderen Wissenschaften auc- nur zu verstehen, wenn man das Gebiet griindlich studiert hat und es gut kennt. 1981 hat mich Jean Brette, der die Mathematikabteilung des Palais de la Decouverte (Naturwissenschaftliches Museum) in Paris leitet, ein- geladen, dort eine Vorlesung abzuhalten, Oder besser gesagt, ein Ge- sprach mit der Offentlichkeit zu flihren. Niemals zuvor hatte ich vor einem nichtmathematischen Publikum vorgetragen, und somit war dies eine Herausforderung: Wiirde es mir gelingen, einem solchen Samstag- nachmittagsauditorium klarzumachen, was es bedeutet, Mathematik zu betreiben, warum man sich mit Mathematik befaBt? Vnter Mathema- tik verstehe ich hier reine Mathematik. Das soIl jedoch nicht etwa he i- Ben, daB reine Mathematik besser sei als andere Arten von Mathematik; aber ich und eine Reihe anderer betreiben nun mal reine Mathematik, und darum geht es im folgenden.