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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
In einer Zeit, in der man den umweltschadigenden Einfluss unserer technologischen Gesell- schaften immer deutlicher zu spuren bekommt, muss zwangslaufig die Lehre vom Haus- halt der Natur, also die OEkologie, an Bedeutung zunehmen. Dass diese Wissenschaft sich nicht nur um die Rettung der vom Aussterben bedrohten Tiere und Pflanzen bemuht, sondern auch die in ihrer Existenzgrundlage sich selbst gefahrdende Menschheit in ihre Betrachtung einbezieht, ist eine Tatsache, die bisher leider nicht in weiten Kreisen der Be- voelkerung bewusst gemacht wurde. Man kann wohl getrost behaupten, oekologische For- schung sei neben einer ausgewogenen Politik und neben akzeptablen Konzepten der OEko- nomie fur den Fortbestand der Menschheit notwendig. Der OEkologe stutzt sich bei seinen Untersuchungen auf nur verbal beschreibbare Beob- achtungen (welche allerdings oft durch Fotos oder Zeichnungen dokumentarisch festge- halten werden koennen) und auf (mehr oder weniger) objektive Messdaten. Liegen nach der Untersuchung letztere vor, mussen diese in irgendeiner Weise in logischen Zusammen- hang gebracht werden, sie mussen also verarbeitet werden. Bei der Auswahl von nume- rischen Verfahren muss der OEkologe allerdings groesstenteils auf fachfremde Literatur zu- ruckgreifen, d. h. Werke der mathematischen, naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaft- lichen und medizinischen Statistik sowie der praktischen Mathematik fur technisch-natur- wissenschaftliche Disziplinen. Entsprechend muss er sich Taschenrechnerprogramme fur die Datenauswertung aus Buchern anderer Fachdisziplinen zusammensuchen. Fur eine Wissenschaft, die - wie oben angedeutet - so bedeutungsvoll wurde, ist es allmahlich an der Zeit, dass sie ihre eigene Literatur zu diesem Thema erhalt.
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In einer Zeit, in der man den umweltschadigenden Einfluss unserer technologischen Gesell- schaften immer deutlicher zu spuren bekommt, muss zwangslaufig die Lehre vom Haus- halt der Natur, also die OEkologie, an Bedeutung zunehmen. Dass diese Wissenschaft sich nicht nur um die Rettung der vom Aussterben bedrohten Tiere und Pflanzen bemuht, sondern auch die in ihrer Existenzgrundlage sich selbst gefahrdende Menschheit in ihre Betrachtung einbezieht, ist eine Tatsache, die bisher leider nicht in weiten Kreisen der Be- voelkerung bewusst gemacht wurde. Man kann wohl getrost behaupten, oekologische For- schung sei neben einer ausgewogenen Politik und neben akzeptablen Konzepten der OEko- nomie fur den Fortbestand der Menschheit notwendig. Der OEkologe stutzt sich bei seinen Untersuchungen auf nur verbal beschreibbare Beob- achtungen (welche allerdings oft durch Fotos oder Zeichnungen dokumentarisch festge- halten werden koennen) und auf (mehr oder weniger) objektive Messdaten. Liegen nach der Untersuchung letztere vor, mussen diese in irgendeiner Weise in logischen Zusammen- hang gebracht werden, sie mussen also verarbeitet werden. Bei der Auswahl von nume- rischen Verfahren muss der OEkologe allerdings groesstenteils auf fachfremde Literatur zu- ruckgreifen, d. h. Werke der mathematischen, naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaft- lichen und medizinischen Statistik sowie der praktischen Mathematik fur technisch-natur- wissenschaftliche Disziplinen. Entsprechend muss er sich Taschenrechnerprogramme fur die Datenauswertung aus Buchern anderer Fachdisziplinen zusammensuchen. Fur eine Wissenschaft, die - wie oben angedeutet - so bedeutungsvoll wurde, ist es allmahlich an der Zeit, dass sie ihre eigene Literatur zu diesem Thema erhalt.