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Wenn Parodien auf eine Person und ihre Werke trotz allen Spotts Wertschatzung bezeugen, so hat Richard Wagner Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich die hoechsten Weihen erfahren. Schon dessen erste Pariser Auftritte als Dirigent 1860 inspirierten Offenbach, darauf mokant in szenisch-musikalischer Form zu reagieren. Der erst 1891 mit Lohengrin einsetzende Siegeszug von Wagners Opern auf den staatlichen Buhnen Frankreichs zog eine Welle nicht minder erfolgreicher Parodien nach sich, die - landesweit aufgefuhrt in kleinen Theatern, Cafes-Concerts und im Guignol (Puppenspiel) - den Schwanenritter namentlich im Brautgemach von einer wenig heldenhaften Seite zeigen. Dieses Buch will dazu einladen, sich mit einem kaum beleuchteten Aspekt der franzoesischen Wagnerrezeption auseinanderzusetzen.
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Wenn Parodien auf eine Person und ihre Werke trotz allen Spotts Wertschatzung bezeugen, so hat Richard Wagner Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich die hoechsten Weihen erfahren. Schon dessen erste Pariser Auftritte als Dirigent 1860 inspirierten Offenbach, darauf mokant in szenisch-musikalischer Form zu reagieren. Der erst 1891 mit Lohengrin einsetzende Siegeszug von Wagners Opern auf den staatlichen Buhnen Frankreichs zog eine Welle nicht minder erfolgreicher Parodien nach sich, die - landesweit aufgefuhrt in kleinen Theatern, Cafes-Concerts und im Guignol (Puppenspiel) - den Schwanenritter namentlich im Brautgemach von einer wenig heldenhaften Seite zeigen. Dieses Buch will dazu einladen, sich mit einem kaum beleuchteten Aspekt der franzoesischen Wagnerrezeption auseinanderzusetzen.