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Die Entstehung europaischer Kultur in der Antike vollzog sich nicht in der Isolation, sondern in regem Austausch, in intensiver Interaktion mit den Zivilisationen des Vorderen Orients. Bereits zwischen 1600 und 1200 v. Chr. bildete sich ein Kommunikationsnetz in der Mittelmeerwelt heraus, das die ostmediterranen Hochkulturen ebenso umfasste wie die Kulturgruppen des zentralen Mittelmeerraumes. Okonomische Zwange bei der Beschaffung von Rohstoffen, politische Kontakte kriegerischer wie friedlicher Natur und der diplomatische Verkehr zwischen den Machtzentren vereinten die mediterranen Regionen und fuhrten zur Herausbildung einer kosmopolitisch gepragten Kulturwelt. Nach dem Zusammenbruch des ostmediterranen Staatensystems in den Jahren nach 1200 v. Chr. lebten im fruhen ersten Jahrtausend wieder intensive Verbindungen zwischen Ost und West auf. Verbindungen mit Agypten, Syrien, Phonikien und Kleinasien pragten die fruhgriechische Kultur. Dabei ist die Ubernahme phonikischer Buchstabenschrift mit all ihren Konsequenzen fur die Dichtung wie fur das soziale und politische Leben nur eines der zahlreichen Beispiele fur die Vorbildwirkung des Orients.Der Sammelband Der Orient und die Anfange Europas, der die Ergebnisse eines internationalen altertumswissenschaftlichen Kolloquiums an der Universitat Erlangen 2006 zusammentragt, widmet sich in 17 Beitragen den kulturellen Beziehungen von der Spaten Bronzezeit bis zur Fruhen Eisenzeit und prasentiert den aktuellen Forschungsstand.
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Die Entstehung europaischer Kultur in der Antike vollzog sich nicht in der Isolation, sondern in regem Austausch, in intensiver Interaktion mit den Zivilisationen des Vorderen Orients. Bereits zwischen 1600 und 1200 v. Chr. bildete sich ein Kommunikationsnetz in der Mittelmeerwelt heraus, das die ostmediterranen Hochkulturen ebenso umfasste wie die Kulturgruppen des zentralen Mittelmeerraumes. Okonomische Zwange bei der Beschaffung von Rohstoffen, politische Kontakte kriegerischer wie friedlicher Natur und der diplomatische Verkehr zwischen den Machtzentren vereinten die mediterranen Regionen und fuhrten zur Herausbildung einer kosmopolitisch gepragten Kulturwelt. Nach dem Zusammenbruch des ostmediterranen Staatensystems in den Jahren nach 1200 v. Chr. lebten im fruhen ersten Jahrtausend wieder intensive Verbindungen zwischen Ost und West auf. Verbindungen mit Agypten, Syrien, Phonikien und Kleinasien pragten die fruhgriechische Kultur. Dabei ist die Ubernahme phonikischer Buchstabenschrift mit all ihren Konsequenzen fur die Dichtung wie fur das soziale und politische Leben nur eines der zahlreichen Beispiele fur die Vorbildwirkung des Orients.Der Sammelband Der Orient und die Anfange Europas, der die Ergebnisse eines internationalen altertumswissenschaftlichen Kolloquiums an der Universitat Erlangen 2006 zusammentragt, widmet sich in 17 Beitragen den kulturellen Beziehungen von der Spaten Bronzezeit bis zur Fruhen Eisenzeit und prasentiert den aktuellen Forschungsstand.