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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Wir haben so ziemlich alle Wohlstandsziele erreicht, gehoeren zu den flih- renden Industrielandern, haben die kurzeste Arbeitszeit, ein Einkommensni- veau der Spitzenklasse und ein soziales Sicherungssystem ohnegleichen. Ob dies so bleibt, hangt erst einmal davon ab, ob wir auch kunftig so viel erwirt- schaften wie bisher. Freizeit und Wohlstand koennen wir schlieBlich nur genie- Ben, wenn wir beides zuvor erarbeitet haben. Es wachst die Zahl der wamenden Stimmen, die darauf verweisen: Die Zeiten des Wohlstandsdenkens seien bald vorbei. Trotz deutlich gestiegener Bruttoeinkommen in den letzten Jahren verschlechtere sich die finanzielle Lage flir viele Bevoelkerungsgruppen. Anspruchsmentalitat koennten sich nicht mehr alle leisten. Daraus folgt: Die Grundlagen des Wohlstands zu erhalten und gerecht zu verteilen, wird angesichts der politischen Veranderungen in Osteuropa in den nachsten Jahren sicher schwieriger werden. Schon heute wird weltweit mehr konsumiert als produziert, was zu Lasten der Entwick- lungslander geht. So kann der Konjunkturmotor in manchen westlichen Indu- strielandern an Fahrt verlieren, doch die Konsumgesellschaft wird uns wohl auch in Zukunft erhalten bleiben. Vor dem Hintergrund der offenen Grenzen im Osten wird aber die Schere zwischen Arm und Reich immer sicht- und spurbarer. Andererseits wird im Westen der Wohlstand wie ein letzter Wert verteidigt. Wohlstand mehren oder Wohlstand teilen: In einem multikulturellen Europa stellt sich die Frage nach Wirtschaftswachstum oder wirtschaftlichem Abstieg taglich neu. Wir koennen auf Dauer nur in Frieden leben, wenn es keine InseIn des Wohlstands in einem Meer der Armut gibt.
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Wir haben so ziemlich alle Wohlstandsziele erreicht, gehoeren zu den flih- renden Industrielandern, haben die kurzeste Arbeitszeit, ein Einkommensni- veau der Spitzenklasse und ein soziales Sicherungssystem ohnegleichen. Ob dies so bleibt, hangt erst einmal davon ab, ob wir auch kunftig so viel erwirt- schaften wie bisher. Freizeit und Wohlstand koennen wir schlieBlich nur genie- Ben, wenn wir beides zuvor erarbeitet haben. Es wachst die Zahl der wamenden Stimmen, die darauf verweisen: Die Zeiten des Wohlstandsdenkens seien bald vorbei. Trotz deutlich gestiegener Bruttoeinkommen in den letzten Jahren verschlechtere sich die finanzielle Lage flir viele Bevoelkerungsgruppen. Anspruchsmentalitat koennten sich nicht mehr alle leisten. Daraus folgt: Die Grundlagen des Wohlstands zu erhalten und gerecht zu verteilen, wird angesichts der politischen Veranderungen in Osteuropa in den nachsten Jahren sicher schwieriger werden. Schon heute wird weltweit mehr konsumiert als produziert, was zu Lasten der Entwick- lungslander geht. So kann der Konjunkturmotor in manchen westlichen Indu- strielandern an Fahrt verlieren, doch die Konsumgesellschaft wird uns wohl auch in Zukunft erhalten bleiben. Vor dem Hintergrund der offenen Grenzen im Osten wird aber die Schere zwischen Arm und Reich immer sicht- und spurbarer. Andererseits wird im Westen der Wohlstand wie ein letzter Wert verteidigt. Wohlstand mehren oder Wohlstand teilen: In einem multikulturellen Europa stellt sich die Frage nach Wirtschaftswachstum oder wirtschaftlichem Abstieg taglich neu. Wir koennen auf Dauer nur in Frieden leben, wenn es keine InseIn des Wohlstands in einem Meer der Armut gibt.