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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Die Psychologie des Konflikts ist nicht zuletzt durch die Erkenntnisse der Tiefenpsychologie stark in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses geruckt. Man hat sogar eine Konfliktpsychologie der traditionellen Psycho- logie sowohl als umfassende Arbeitseinrichtung wie als Neuorientierung psycho- logischen Denkens gegenubergestellt (LUECKERT). Eine besondere Intensivierung und zugleich Ausweitung erfuhr die Konflikt- forschung durch das Studium des sogenannten stress . Versteht man unter diesem eine von aussen auf den Organismus wirkende Belastung, so ware der Konflikt der ublichen Bedeutung des Wortes nach ein mehr durch den Zu- sammenstoss verschiedener Strebungen oder den einer Strebung mit einem Widerstand entstehendes Phanomen, also eine von dem Endothymen her- kommende Belastung. Doch braucht man nur auf der einen Seite an die exogenen Ursprunge vieler chronischer Konflikte, andererseits an die endogene, ent- wicklungs massige Bedingtheit unterschiedlicher Stressempfindlichkeit zu erinnern, um die Problematik einer allzu grundsatzlichen Unterscheidung zwischen Konflikt und seelischer Belastung aufzuweisen. Beiden gemeinsam ist, dass sie eine Stoerung des glatten, selbstverstandlichen Ablaufs des Erlebens und. Verhaltens darstellen. Beide sind Krisen , d. h. also, kritische Punkte in einem Geschehen.
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Die Psychologie des Konflikts ist nicht zuletzt durch die Erkenntnisse der Tiefenpsychologie stark in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses geruckt. Man hat sogar eine Konfliktpsychologie der traditionellen Psycho- logie sowohl als umfassende Arbeitseinrichtung wie als Neuorientierung psycho- logischen Denkens gegenubergestellt (LUECKERT). Eine besondere Intensivierung und zugleich Ausweitung erfuhr die Konflikt- forschung durch das Studium des sogenannten stress . Versteht man unter diesem eine von aussen auf den Organismus wirkende Belastung, so ware der Konflikt der ublichen Bedeutung des Wortes nach ein mehr durch den Zu- sammenstoss verschiedener Strebungen oder den einer Strebung mit einem Widerstand entstehendes Phanomen, also eine von dem Endothymen her- kommende Belastung. Doch braucht man nur auf der einen Seite an die exogenen Ursprunge vieler chronischer Konflikte, andererseits an die endogene, ent- wicklungs massige Bedingtheit unterschiedlicher Stressempfindlichkeit zu erinnern, um die Problematik einer allzu grundsatzlichen Unterscheidung zwischen Konflikt und seelischer Belastung aufzuweisen. Beiden gemeinsam ist, dass sie eine Stoerung des glatten, selbstverstandlichen Ablaufs des Erlebens und. Verhaltens darstellen. Beide sind Krisen , d. h. also, kritische Punkte in einem Geschehen.