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Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull markieren in ihrem fruhen Fragment eine bedeutende Phase in Thomas Manns Verhaltnis zu Goethe. Sie drucken den Ansatz zu einer bewussten imitatio und zugleich eine durch den erwachenden Reprasentativitatsanspruch Manns verscharfte Ambivalenz aus, deren adaquate kunstlerische Umsetzung mit den Mitteln der Parodie geschieht. Dabei parodiert Manns Roman uber seine autobiographische Form und den an Dichtung und Wahrheit mimetisch angepassten Sprach- und Erzahlstil hinaus in der Figur des Hochstaplers auch Goethe selbst. Indem die vorliegende Arbeit der Frage nachgeht, welche Wesenszuge Felix Krull und Goethe verbinden, ruhrt sie auch an die Frage nach der Befindlichkeit eines Narziss in der Spannung zwischen -Griechengluck- und -protestantischem Leiden-, zwischen Moral und Asthetik, Lebensernst und Illusion, Spiel und Wirklichkeit.
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Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull markieren in ihrem fruhen Fragment eine bedeutende Phase in Thomas Manns Verhaltnis zu Goethe. Sie drucken den Ansatz zu einer bewussten imitatio und zugleich eine durch den erwachenden Reprasentativitatsanspruch Manns verscharfte Ambivalenz aus, deren adaquate kunstlerische Umsetzung mit den Mitteln der Parodie geschieht. Dabei parodiert Manns Roman uber seine autobiographische Form und den an Dichtung und Wahrheit mimetisch angepassten Sprach- und Erzahlstil hinaus in der Figur des Hochstaplers auch Goethe selbst. Indem die vorliegende Arbeit der Frage nachgeht, welche Wesenszuge Felix Krull und Goethe verbinden, ruhrt sie auch an die Frage nach der Befindlichkeit eines Narziss in der Spannung zwischen -Griechengluck- und -protestantischem Leiden-, zwischen Moral und Asthetik, Lebensernst und Illusion, Spiel und Wirklichkeit.