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Die vom Fruhpietismus gepragte Herzogin Magdalena Sibylla von Wurttemberg (1652-1712) fuhlte sich als Braut Christi und betrachtete ihr irdisches Leben als Jammertal. Zeitlebens hegte sie eine Sehnsucht nach dem himmlischen Jerusalem. Nach dem Tod ihres Gemahls 1677 bezog die nach nur vierjahriger Ehe verwitwete Herzogin das Schloss Stetten im Remstal bei Stuttgart als Wohnsitz mit ihren Tochtern und ihrem Sohn Eberhard Ludwig (1676-1733). Auf ihren Wunsch wurde die ehemalige Gesindestube zur Schlosskapelle umgebaut und aufwendig ausgestattet: Zwei Altargemalde und neun Deckengemalde sowie 83 Embleme wurden in ihrem Auftrag angefertigt. Am 12. Februar 1682 wurde die Schlosskapelle eingeweiht. Das komplexe Bildprogramm der Kapelle gilt heute uber die Landesgrenzen des ehemaligen Herzogtums Wurttemberg hinaus als ein bemerkenswertes Denkmal der angewandten Emblematik und als ein aussergewohnliches frommigkeitsgeschichtliches Zeugnis.
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Die vom Fruhpietismus gepragte Herzogin Magdalena Sibylla von Wurttemberg (1652-1712) fuhlte sich als Braut Christi und betrachtete ihr irdisches Leben als Jammertal. Zeitlebens hegte sie eine Sehnsucht nach dem himmlischen Jerusalem. Nach dem Tod ihres Gemahls 1677 bezog die nach nur vierjahriger Ehe verwitwete Herzogin das Schloss Stetten im Remstal bei Stuttgart als Wohnsitz mit ihren Tochtern und ihrem Sohn Eberhard Ludwig (1676-1733). Auf ihren Wunsch wurde die ehemalige Gesindestube zur Schlosskapelle umgebaut und aufwendig ausgestattet: Zwei Altargemalde und neun Deckengemalde sowie 83 Embleme wurden in ihrem Auftrag angefertigt. Am 12. Februar 1682 wurde die Schlosskapelle eingeweiht. Das komplexe Bildprogramm der Kapelle gilt heute uber die Landesgrenzen des ehemaligen Herzogtums Wurttemberg hinaus als ein bemerkenswertes Denkmal der angewandten Emblematik und als ein aussergewohnliches frommigkeitsgeschichtliches Zeugnis.