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In der judischen Religion spielt das Recht fur die Bestimmung des Verhaltnisses zu Gott eine entscheidende Rolle; sie ist eine Rechtsreligion. Das Recht wiederum basiert auf religioesem Fundament; es ist - vergleichbar dem islamischen Recht - religioeses Recht. Es basiert auf der Akzeptanz durch den Glauben, besteht jenseits staatlicher Grenzen und ist gepragt von einer hohen Meinungsdiversitat. Justus von Daniels stellt das judische Recht in Deutschland erstmals systematisch in einen Kontext der Rechtsvergleichung, indem er eine vor allem in den USA gefuhrte Debatte uber dessen Gestalt aufgreift und zeigt, wie religioeses Recht im Rahmen des Rechtsvergleichs fruchtbar gemacht werden kann. Er verdeutlicht die kulturgeschichtliche Bedeutung des judischen Rechts im Zusammenhang mit dem Ursprung moderner Rechtskonzepte; im Mittelpunkt stehen rechtsvergleichende Untersuchungen, unter anderem im Bereich der Bioethik, des Rechtspluralismus und der Rechtsmethodik. Aufgrund der Andersartigkeit dieses Rechtssystems richtet der Autor besonderes Augenmerk auf den Sinn und Ertrag eines Rechtsvergleichs und formuliert eine vergleichende Rechtstheorie, auf deren Grundlage ein sorgfaltiger Umgang mit dem judischen Recht moeglich ist. Das Buch leistet einen Beitrag zum Verstandnis der judischen Rechtskultur und der Einordnung religioesen Rechts in die Rechtswissenschaft. Es zeigt auch, dass das judische Recht den Begriff des Rechts erweitern und in seiner Auspragung als pluralistisches, transnationales Recht neuen rechtlichen Herausforderungen sogar als Referenzmodell dienen kann. Das Werk wurde mit dem Humboldt-Preis 2009 ausgezeichnet.
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In der judischen Religion spielt das Recht fur die Bestimmung des Verhaltnisses zu Gott eine entscheidende Rolle; sie ist eine Rechtsreligion. Das Recht wiederum basiert auf religioesem Fundament; es ist - vergleichbar dem islamischen Recht - religioeses Recht. Es basiert auf der Akzeptanz durch den Glauben, besteht jenseits staatlicher Grenzen und ist gepragt von einer hohen Meinungsdiversitat. Justus von Daniels stellt das judische Recht in Deutschland erstmals systematisch in einen Kontext der Rechtsvergleichung, indem er eine vor allem in den USA gefuhrte Debatte uber dessen Gestalt aufgreift und zeigt, wie religioeses Recht im Rahmen des Rechtsvergleichs fruchtbar gemacht werden kann. Er verdeutlicht die kulturgeschichtliche Bedeutung des judischen Rechts im Zusammenhang mit dem Ursprung moderner Rechtskonzepte; im Mittelpunkt stehen rechtsvergleichende Untersuchungen, unter anderem im Bereich der Bioethik, des Rechtspluralismus und der Rechtsmethodik. Aufgrund der Andersartigkeit dieses Rechtssystems richtet der Autor besonderes Augenmerk auf den Sinn und Ertrag eines Rechtsvergleichs und formuliert eine vergleichende Rechtstheorie, auf deren Grundlage ein sorgfaltiger Umgang mit dem judischen Recht moeglich ist. Das Buch leistet einen Beitrag zum Verstandnis der judischen Rechtskultur und der Einordnung religioesen Rechts in die Rechtswissenschaft. Es zeigt auch, dass das judische Recht den Begriff des Rechts erweitern und in seiner Auspragung als pluralistisches, transnationales Recht neuen rechtlichen Herausforderungen sogar als Referenzmodell dienen kann. Das Werk wurde mit dem Humboldt-Preis 2009 ausgezeichnet.