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Bedeutung und Gebrauch der deutschen Modalverben
Hardback

Bedeutung und Gebrauch der deutschen Modalverben

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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Die Studie entwirft ein modales Szenario als Modell zur Beschreibung einer einheitlichen lexikalischen Modalverbbedeutung und pruft es anhand umfangreicher Korpusdaten. Wollen, moegen, sollen, durfen, mussen und koennen erscheinen darin als Ausdruck von Situationsbedingungen, angeordnet in einem abstrakten Gegenuber aufeinander gerichteter, d.h. intentionaler, Instanzen. Die charakteristische Lesartvielfalt, deren lexemspezifische Ausformung sowie idiosynkratische Verwendungsweisen werden als systematischer Wechsel der Bezugsebene aufgrund lexikalisch angelegter Argumentforderungen einerseits und Interaktion mit strukturverwandten Zeichen andererseits erklarbar.
Grammatikalisierter Bezug auf die aktuelle Kommunikationssituation entsteht, wo sich die noetigen intentionalen Referenten nicht im Dargestellten finden. Damit wechselt auch die Intentionalitatsform der Instanzen im modalen Szenario - von Wunsch und Absicht der Dargestellten zu Erfahrung, Urteil, Face der Kommunizierenden. Semantische Interaktion, v.a. mit Tempus und Modus, basiert auf verwandten Bedeutungsstrukturen. Der Konjunktiv wird in einer neuen Beschreibung als Ausdruck von ‘Alteritat’ gefasst, das Prateritum bezeichnet ‘Distanz’; beides sind Merkmale einer szenischen Struktur.

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Format
Hardback
Publisher
de Gruyter
Date
10 July 2017
Pages
478
ISBN
9783110538403

This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Die Studie entwirft ein modales Szenario als Modell zur Beschreibung einer einheitlichen lexikalischen Modalverbbedeutung und pruft es anhand umfangreicher Korpusdaten. Wollen, moegen, sollen, durfen, mussen und koennen erscheinen darin als Ausdruck von Situationsbedingungen, angeordnet in einem abstrakten Gegenuber aufeinander gerichteter, d.h. intentionaler, Instanzen. Die charakteristische Lesartvielfalt, deren lexemspezifische Ausformung sowie idiosynkratische Verwendungsweisen werden als systematischer Wechsel der Bezugsebene aufgrund lexikalisch angelegter Argumentforderungen einerseits und Interaktion mit strukturverwandten Zeichen andererseits erklarbar.
Grammatikalisierter Bezug auf die aktuelle Kommunikationssituation entsteht, wo sich die noetigen intentionalen Referenten nicht im Dargestellten finden. Damit wechselt auch die Intentionalitatsform der Instanzen im modalen Szenario - von Wunsch und Absicht der Dargestellten zu Erfahrung, Urteil, Face der Kommunizierenden. Semantische Interaktion, v.a. mit Tempus und Modus, basiert auf verwandten Bedeutungsstrukturen. Der Konjunktiv wird in einer neuen Beschreibung als Ausdruck von ‘Alteritat’ gefasst, das Prateritum bezeichnet ‘Distanz’; beides sind Merkmale einer szenischen Struktur.

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de Gruyter
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10 July 2017
Pages
478
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9783110538403