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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Die Vielschichtigkeit von Ovids Exilpoesie wird hier im Licht narratologischer Analysen in Verbindung mit kulturhistorischen Fragestellungen durchleuchtet. Im Zusammenspiel zwischen erlebendem und erzahlendem Ich lasst Ovid das Selbstbild eines souveranen Dichters entstehen, der die Erzahlerfunktionen virtuos einsetzt, um die Wahrnehmungsperspektive des Lesers zu lenken.
Die archetypischen Figuren des Mythos bilden fur den Dichter ein Vergleichsschema, um sich der eigenen kulturellen Identitat zu versichern. In einer komplexen Spiegelung der Mythologeme macht er durch Identifizierung und Kontrastierung seinen eigenen Standpunkt erfahrbar. Kulturhistorisch stellt er sich bewusst in die Tradition des elegischen Liebesdichters und weist in Reflexion der hellenistischen Dichtungsideale die epische Dichtung zuruck.
Die Figur des Odysseus dient als Referenzmythos. Der Erzahler entwirft in Auseinandersetzung mit ihm das Tableau einer verkehrten Exilwelt, wobei er roemische Werte nicht in Frage stellt, sondern sie apologetisch einfordert. Das Buch verbindet gekonnt eine moderne narratologische Untersuchung mit der Analyse antiker Mythen vor dem kulturhistorischen Hintergrund hellenistischer Dichtungsideale und roemischer Wertvorstellungen.
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Die Vielschichtigkeit von Ovids Exilpoesie wird hier im Licht narratologischer Analysen in Verbindung mit kulturhistorischen Fragestellungen durchleuchtet. Im Zusammenspiel zwischen erlebendem und erzahlendem Ich lasst Ovid das Selbstbild eines souveranen Dichters entstehen, der die Erzahlerfunktionen virtuos einsetzt, um die Wahrnehmungsperspektive des Lesers zu lenken.
Die archetypischen Figuren des Mythos bilden fur den Dichter ein Vergleichsschema, um sich der eigenen kulturellen Identitat zu versichern. In einer komplexen Spiegelung der Mythologeme macht er durch Identifizierung und Kontrastierung seinen eigenen Standpunkt erfahrbar. Kulturhistorisch stellt er sich bewusst in die Tradition des elegischen Liebesdichters und weist in Reflexion der hellenistischen Dichtungsideale die epische Dichtung zuruck.
Die Figur des Odysseus dient als Referenzmythos. Der Erzahler entwirft in Auseinandersetzung mit ihm das Tableau einer verkehrten Exilwelt, wobei er roemische Werte nicht in Frage stellt, sondern sie apologetisch einfordert. Das Buch verbindet gekonnt eine moderne narratologische Untersuchung mit der Analyse antiker Mythen vor dem kulturhistorischen Hintergrund hellenistischer Dichtungsideale und roemischer Wertvorstellungen.