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Die drei Bande zum mexikanischen Fruhkonstitutionalismus stellen eine bisher einmalige Sammlung von 85 Verfassungen, Verfassungsprojekten und -reformen dar. Insbesondere fur die regionale Ebene fehlte es bisher an einer leicht zuganglichen Edition, die nun mit der Publikation der Bande 2 und 3 vorliegt.
Lange Zeit lag der Fokus der historiographischen Forschung auf der zentralstaatlichen Ebene. Sie beschrieb v.a. den Abstieg Mexikos nach seiner Unabhangigkeit 1821 im Vergleich zur spaten Blutezeit im spanischen Weltreich. Als eine zentrale Ursache galten die dezentralen Tendenzen vieler Regionen, die weder die erste foederalstaatliche Verfassung von 1824 (1847 wieder eingesetzt) noch die zentralistischen Verfassungen von 1835/36 und 1843 ordnen konnten.
Neuere Forschungen betonen hingegen die Aufbauleistung regionaler Akteure in einem ausserst ungunstigen politischen und sozialen Umfeld. Die Verfassungsdokumente und -projekte lassen aber nicht nur Ruckschlusse auf die politische Konfliktlinien dieser Epoche zu. Die Texte ermoeglichen auch einen Blick auf die Weltanschauungen und Erwartungshaltungen ihrer Autoren, die in der Fruhzeit des atlantischen Konstitutionalismus bei der UEbernahme politischer Verantwortung in einem konkreten regionalen Kontext entstanden. Nicht zuletzt deswegen sind die drei Bande in ihrer Gesamtheit von grosser Wichtigkeit fur das Verstandnis der mexikanischen Gesellschaft in der ersten Halfte des 19. Jahrhunderts.
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Die drei Bande zum mexikanischen Fruhkonstitutionalismus stellen eine bisher einmalige Sammlung von 85 Verfassungen, Verfassungsprojekten und -reformen dar. Insbesondere fur die regionale Ebene fehlte es bisher an einer leicht zuganglichen Edition, die nun mit der Publikation der Bande 2 und 3 vorliegt.
Lange Zeit lag der Fokus der historiographischen Forschung auf der zentralstaatlichen Ebene. Sie beschrieb v.a. den Abstieg Mexikos nach seiner Unabhangigkeit 1821 im Vergleich zur spaten Blutezeit im spanischen Weltreich. Als eine zentrale Ursache galten die dezentralen Tendenzen vieler Regionen, die weder die erste foederalstaatliche Verfassung von 1824 (1847 wieder eingesetzt) noch die zentralistischen Verfassungen von 1835/36 und 1843 ordnen konnten.
Neuere Forschungen betonen hingegen die Aufbauleistung regionaler Akteure in einem ausserst ungunstigen politischen und sozialen Umfeld. Die Verfassungsdokumente und -projekte lassen aber nicht nur Ruckschlusse auf die politische Konfliktlinien dieser Epoche zu. Die Texte ermoeglichen auch einen Blick auf die Weltanschauungen und Erwartungshaltungen ihrer Autoren, die in der Fruhzeit des atlantischen Konstitutionalismus bei der UEbernahme politischer Verantwortung in einem konkreten regionalen Kontext entstanden. Nicht zuletzt deswegen sind die drei Bande in ihrer Gesamtheit von grosser Wichtigkeit fur das Verstandnis der mexikanischen Gesellschaft in der ersten Halfte des 19. Jahrhunderts.