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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Das Verhaltnis zwischen Geist und Natur ist seit der fruhen Neuzeit eines der grossen Themen der Philosophie, das in das Zentrum unseres Selbstverstandnisses als menschliche Wesen stoesst. Auch die aktuellen Debatten in der Philosophie des Geistes sind davon bestimmt. Dabei steht seit Descartes im Hintergrund die UEberzeugung, dass zwischen Geist und Natur eine tiefe Kluft besteht und unser Geist nicht in die Natur passt. Erst diese UEberzeugung verleiht den Debatten ihre Brisanz. Diese Kluft ist jedoch nicht leicht zu prazisieren, denn weder ist der Naturbegriff klar, noch gibt es eine allgemein akzeptierte Definition des Mentalen, aus der hervorginge, was genau das Mentale zu einem nicht-naturlichen Phanomen macht. Das eroeffnet den Spielraum fur die Vermutung, dass die Kluft zwischen Geist und Natur nur eine scheinbare ist. Immerhin sprechen starke Intuitionen dafur, den Geist ohne reduktive Abstriche als Bestandteil der Natur zu betrachten: Er ist ein Produkt der Evolution; die Grenze zur tierischen Kognition ist eine graduelle; unsere personale Identitat hangt von unserem Selbstverstandnis als biologische Wesen ab. Die Beitrage des Bandes sammeln und diskutieren Argumente dafur, den menschlichen Geist auf eine unproblematische Weise als Teil der Natur zu begreifen, ohne eine tiefe Erschutterung unseres Selbstbildes befurchten zu mussen.
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Das Verhaltnis zwischen Geist und Natur ist seit der fruhen Neuzeit eines der grossen Themen der Philosophie, das in das Zentrum unseres Selbstverstandnisses als menschliche Wesen stoesst. Auch die aktuellen Debatten in der Philosophie des Geistes sind davon bestimmt. Dabei steht seit Descartes im Hintergrund die UEberzeugung, dass zwischen Geist und Natur eine tiefe Kluft besteht und unser Geist nicht in die Natur passt. Erst diese UEberzeugung verleiht den Debatten ihre Brisanz. Diese Kluft ist jedoch nicht leicht zu prazisieren, denn weder ist der Naturbegriff klar, noch gibt es eine allgemein akzeptierte Definition des Mentalen, aus der hervorginge, was genau das Mentale zu einem nicht-naturlichen Phanomen macht. Das eroeffnet den Spielraum fur die Vermutung, dass die Kluft zwischen Geist und Natur nur eine scheinbare ist. Immerhin sprechen starke Intuitionen dafur, den Geist ohne reduktive Abstriche als Bestandteil der Natur zu betrachten: Er ist ein Produkt der Evolution; die Grenze zur tierischen Kognition ist eine graduelle; unsere personale Identitat hangt von unserem Selbstverstandnis als biologische Wesen ab. Die Beitrage des Bandes sammeln und diskutieren Argumente dafur, den menschlichen Geist auf eine unproblematische Weise als Teil der Natur zu begreifen, ohne eine tiefe Erschutterung unseres Selbstbildes befurchten zu mussen.