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'Das Allgemeinbildungskonzept'. Die kritisch-konstruktive Didaktik Wolfgang Klafkis
Paperback

‘Das Allgemeinbildungskonzept’. Die kritisch-konstruktive Didaktik Wolfgang Klafkis

$114.99
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Padagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,0, Technische Universitat Dresden (Institut fur Schulpadagogik und Grundschulpadagogik), Veranstaltung: Didaktische Theorien (Seminar B), Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn der 1970er Jahre sah sich die bildungstheoretische Didaktik einer massiven Kritik ausgesetzt. Es kristallisierten sich drei Argumente heraus, welche den prominenten Entwurf Wolfgang Klafkis angriffen. Zum einen wurde das Modell als konservativ eingeordnet; es wurde sich zu sehr am Burgertum bzw. an der Mittelschicht und deren Ideologie orientieren, es sei politisch-affirmativ und trage letzten Endes zur Stabilisierung der herrschenden Klassengesellschaft bei. Anzumerken ist, dass die reformerische Intention des Modells den wirklich konservativen Kraften des Landes bereits viel zu weit ging. Dieser gesellschaftspolitischen Kritik schloss sich die wissenschaftliche an. Der Entwurf Klafkis sei zu wenig abgesichert und dieses bildungstheoretische Stratospharendenken (Heimann, 1976) lasse die Formulierung klarer Lernziele kaum zu. Der dritte Kritikpunkt betraf die Unterrichtspraxis. Die bildungstheoretische Didaktik vernachlassige die Unterrichtsmethodik. Diese Tatsache sei systemimmanent. Es gebe keine hinreichende Systematisierung der Wechselbeziehungen zwischen Zielen, Inhalten und Methodik. Pauschal wurde das Model als praxisfern abgeurteilt. Als Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung mit diesen meiner Meinung nach teilweise unbegrundeten Einwanden erreichte Klafki die Neufassung seines Modells unter der Bezeichnung der kritisch-konstruktiven Didaktik. Kritisch ist die Position, da diesem Entwurf nun grundlegende aufklarerisch-humanistische Zielstellungen innewohnen, die gesellschaftlich bislang unerreicht sind. Der Begriff konstruktiv erklart sich dadurch, dass Klafki nicht mehr nur innerhalb der vorgegebenen institutionellen und curricularen Rahmenbedingungen Vorschlage

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Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Date
28 December 2016
Pages
28
ISBN
9783668366374

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Padagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,0, Technische Universitat Dresden (Institut fur Schulpadagogik und Grundschulpadagogik), Veranstaltung: Didaktische Theorien (Seminar B), Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn der 1970er Jahre sah sich die bildungstheoretische Didaktik einer massiven Kritik ausgesetzt. Es kristallisierten sich drei Argumente heraus, welche den prominenten Entwurf Wolfgang Klafkis angriffen. Zum einen wurde das Modell als konservativ eingeordnet; es wurde sich zu sehr am Burgertum bzw. an der Mittelschicht und deren Ideologie orientieren, es sei politisch-affirmativ und trage letzten Endes zur Stabilisierung der herrschenden Klassengesellschaft bei. Anzumerken ist, dass die reformerische Intention des Modells den wirklich konservativen Kraften des Landes bereits viel zu weit ging. Dieser gesellschaftspolitischen Kritik schloss sich die wissenschaftliche an. Der Entwurf Klafkis sei zu wenig abgesichert und dieses bildungstheoretische Stratospharendenken (Heimann, 1976) lasse die Formulierung klarer Lernziele kaum zu. Der dritte Kritikpunkt betraf die Unterrichtspraxis. Die bildungstheoretische Didaktik vernachlassige die Unterrichtsmethodik. Diese Tatsache sei systemimmanent. Es gebe keine hinreichende Systematisierung der Wechselbeziehungen zwischen Zielen, Inhalten und Methodik. Pauschal wurde das Model als praxisfern abgeurteilt. Als Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung mit diesen meiner Meinung nach teilweise unbegrundeten Einwanden erreichte Klafki die Neufassung seines Modells unter der Bezeichnung der kritisch-konstruktiven Didaktik. Kritisch ist die Position, da diesem Entwurf nun grundlegende aufklarerisch-humanistische Zielstellungen innewohnen, die gesellschaftlich bislang unerreicht sind. Der Begriff konstruktiv erklart sich dadurch, dass Klafki nicht mehr nur innerhalb der vorgegebenen institutionellen und curricularen Rahmenbedingungen Vorschlage

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Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Date
28 December 2016
Pages
28
ISBN
9783668366374