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Stefan Zweig in Einem Biographischen Essay Franz Werfels: -Stefan Zweigs Tod-
Paperback

Stefan Zweig in Einem Biographischen Essay Franz Werfels: -Stefan Zweigs Tod-

$124.99
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Wien (Germanistik), Veranstaltung: Stefan Zweig Seminar, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Nachricht vom Selbstmord seines Freundes erschuttert Werfel und er schreibt, er habe das dunkle Gefuhl, dass in dieser Tat eine heimliche Groe verborgen sei. Werfel versucht nicht, den Selbstmord seines Freundes plausible zu erklaren. Er bekennt: Ich kann und will das Geheimnis nicht entschleiern. Nachspuren aber mochte ich jenem dunklen Gefuhl, das mich beschlich. Werfel wei, dass man Zweig posthum wegen seines Selbstmordes Vorwurfe macht und ihn verurteilt. In seinem Essay fuhrt er die Argumente der Kritiker an und nennt diese vollgultig und unwiderlegbar. Es gelingt ihm darin aber auch, dem Leser verstandlich zu machen, warum er selbst, diese Argument gerade nicht anerkennen kann. Werfel glaubt an den Sieg des Mensch uber das sinnlose Leiden. Er ruft in seinem Essay dazu auf, an ein Leben nach dem Krieg, an das Leben schlechthin zu glauben: Wir sind keine Pazifisten. Wir verleugnen die Kriege nicht. Unser Zorn ist uns heilig. Komme was wolle, wir werden unser Leben verteidigen. Werfel sieht in Zweig kein Vorbild, aber er erinnert daran, dass wir nicht das Recht haben, einen Selbstmorder zu verurteilen: Der tiefste Sinn des Wortes Freiheit steht und fallt damit, dass die Geschafte der Welt - und hinge von ihnen das Heil des Jahrhunderts ab - sich nicht in die letzte Entscheidung, in die letzte Einsamkeit zwischen Individuum und Gott eindrangen durfen.

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Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Country
Germany
Date
24 July 2007
Pages
36
ISBN
9783638671279

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Wien (Germanistik), Veranstaltung: Stefan Zweig Seminar, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Nachricht vom Selbstmord seines Freundes erschuttert Werfel und er schreibt, er habe das dunkle Gefuhl, dass in dieser Tat eine heimliche Groe verborgen sei. Werfel versucht nicht, den Selbstmord seines Freundes plausible zu erklaren. Er bekennt: Ich kann und will das Geheimnis nicht entschleiern. Nachspuren aber mochte ich jenem dunklen Gefuhl, das mich beschlich. Werfel wei, dass man Zweig posthum wegen seines Selbstmordes Vorwurfe macht und ihn verurteilt. In seinem Essay fuhrt er die Argumente der Kritiker an und nennt diese vollgultig und unwiderlegbar. Es gelingt ihm darin aber auch, dem Leser verstandlich zu machen, warum er selbst, diese Argument gerade nicht anerkennen kann. Werfel glaubt an den Sieg des Mensch uber das sinnlose Leiden. Er ruft in seinem Essay dazu auf, an ein Leben nach dem Krieg, an das Leben schlechthin zu glauben: Wir sind keine Pazifisten. Wir verleugnen die Kriege nicht. Unser Zorn ist uns heilig. Komme was wolle, wir werden unser Leben verteidigen. Werfel sieht in Zweig kein Vorbild, aber er erinnert daran, dass wir nicht das Recht haben, einen Selbstmorder zu verurteilen: Der tiefste Sinn des Wortes Freiheit steht und fallt damit, dass die Geschafte der Welt - und hinge von ihnen das Heil des Jahrhunderts ab - sich nicht in die letzte Entscheidung, in die letzte Einsamkeit zwischen Individuum und Gott eindrangen durfen.

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Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Country
Germany
Date
24 July 2007
Pages
36
ISBN
9783638671279