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Der Barock gehort, gerade was die franzosische Literaturgeschichtsschreibung betrifft, nach wie vor zu den umstrittensten Epochenbegriffen. Die Untersuchung nimmt diese problematische Epoche aus einer wissensarchaologischen Perspektive in den Blick. Auf der Grundlage eines diskurstheoretisch begrundeten Epochenkonzepts fur den franzosischen Literaturbarock wird gezeigt, inwieweit die franzosische Literatur des Barockzeitalters sich bereits im Horizont der sich konstituierenden taxonomisch-reprasentativen Episteme situiert. Die barocke Rede uber die Welt erweist sich als ein Experimentieren, als ein konstruktives und selbstreflexives Sich-Erspielen einer neuen semiotischen Praxis. Anhand eines Dramas von Rotrou und des Francion -Romans von Sorel wird deutlich, dass gerade die Literatur als ein privilegierter Ort dieser Neukonstitution und ihrer selbstreflexiven Modellierung fungiert.
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Der Barock gehort, gerade was die franzosische Literaturgeschichtsschreibung betrifft, nach wie vor zu den umstrittensten Epochenbegriffen. Die Untersuchung nimmt diese problematische Epoche aus einer wissensarchaologischen Perspektive in den Blick. Auf der Grundlage eines diskurstheoretisch begrundeten Epochenkonzepts fur den franzosischen Literaturbarock wird gezeigt, inwieweit die franzosische Literatur des Barockzeitalters sich bereits im Horizont der sich konstituierenden taxonomisch-reprasentativen Episteme situiert. Die barocke Rede uber die Welt erweist sich als ein Experimentieren, als ein konstruktives und selbstreflexives Sich-Erspielen einer neuen semiotischen Praxis. Anhand eines Dramas von Rotrou und des Francion -Romans von Sorel wird deutlich, dass gerade die Literatur als ein privilegierter Ort dieser Neukonstitution und ihrer selbstreflexiven Modellierung fungiert.