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Im deutschsprachigen Judentum treten in der zweiten Halfte des 18. Jahrhunderts erste aufklarerische Tendenzen auf. Einer der wenigen, die schon zu dieser Zeit in Hochdeutsch schrieben und veroffentlichten, war Isaak Alexander (geboren 1722), Rabbiner der Gemeinde in Regensburg. In seinen Schriften setzt er sich mit der Philosophie sowie mit judisch-theologischen Fragen auseinander und beteiligt sich an der Diskussion um die Stellung der Juden in der Gesellschaft. Damit spiegeln seine Texte das geistige Spannungsfeld, das durch den grundlegenden Wandel innerhalb des Judentums hervorgerufen wurde. In diesem Band werden die Schriften dieses bisher unbeachteten Autors herausgegeben und kommentiert. Die Anmerkungen gehen den vielfaltigen Quellen nach, aus denen Alexander schopfte, und werfen ein Licht auf seinen geistigen Hintergrund.
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Im deutschsprachigen Judentum treten in der zweiten Halfte des 18. Jahrhunderts erste aufklarerische Tendenzen auf. Einer der wenigen, die schon zu dieser Zeit in Hochdeutsch schrieben und veroffentlichten, war Isaak Alexander (geboren 1722), Rabbiner der Gemeinde in Regensburg. In seinen Schriften setzt er sich mit der Philosophie sowie mit judisch-theologischen Fragen auseinander und beteiligt sich an der Diskussion um die Stellung der Juden in der Gesellschaft. Damit spiegeln seine Texte das geistige Spannungsfeld, das durch den grundlegenden Wandel innerhalb des Judentums hervorgerufen wurde. In diesem Band werden die Schriften dieses bisher unbeachteten Autors herausgegeben und kommentiert. Die Anmerkungen gehen den vielfaltigen Quellen nach, aus denen Alexander schopfte, und werfen ein Licht auf seinen geistigen Hintergrund.