Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
Im Briefwechsel zwischen Rudolf Bultmann und Gunther Bornkamm werden zentrale Fragestellungen der neutestamentlichen Wissenschaft eroertert, die nichts an Brisanz verloren haben: sei es das Verstandnis des letzten Mahles Jesu und der Abendmahlstradition, sei es die Bedeutung des irdischen Jesus fur eine Theologie des Neuen Testaments oder sei es das hermeneutische Problem der Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkundigung. Daruber hinaus wird der Leser in den Entstehungsprozess massgeblicher theologischer Arbeiten mit hineingenommen. Zugleich ist es sehr aufschlussreich, wie der eine Briefpartner die veroeffentlichten Arbeiten des anderen beurteilt. Bultmann und Bornkamm gehoerten von Anfang an der Bekennenden Kirche an. Wenn es galt, sich dem totalitaren Machtanspruch des NS-Staates zu widersetzen, vertraten sie stets eine geradlinige theologische Position. Zwar leisteten beide Theologen keinen eigentlichen politischen Widerstand, traten aber - jeder auf seine Weise - konsequent fur die Freiheit von Theologie und Kirche ein: Bultmann als Universitatsprofessor und Bornkamm als Dozent und als Pfarrer. Die Konzentration auf die Sache der Theologie verband beide mit Hans von Soden, dem Marburger liberalen Theologen. Dessen Wirken in Theologie und Kirche, das durch den Mut zum kritischen Denken und die Selbstverpflichtung auf absolute Wahrhaftigkeit bei gleichzeitiger Bindung an das Evangelium bestimmt war, schatzten beide Theologen hoch. Nicht zuletzt dies durfte der Briefwechsel Rudolf Bultmann - Gunther Bornkamm deutlich machen, dass dialektische und liberale Theologie sich gegenseitig befruchten koennen.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Im Briefwechsel zwischen Rudolf Bultmann und Gunther Bornkamm werden zentrale Fragestellungen der neutestamentlichen Wissenschaft eroertert, die nichts an Brisanz verloren haben: sei es das Verstandnis des letzten Mahles Jesu und der Abendmahlstradition, sei es die Bedeutung des irdischen Jesus fur eine Theologie des Neuen Testaments oder sei es das hermeneutische Problem der Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkundigung. Daruber hinaus wird der Leser in den Entstehungsprozess massgeblicher theologischer Arbeiten mit hineingenommen. Zugleich ist es sehr aufschlussreich, wie der eine Briefpartner die veroeffentlichten Arbeiten des anderen beurteilt. Bultmann und Bornkamm gehoerten von Anfang an der Bekennenden Kirche an. Wenn es galt, sich dem totalitaren Machtanspruch des NS-Staates zu widersetzen, vertraten sie stets eine geradlinige theologische Position. Zwar leisteten beide Theologen keinen eigentlichen politischen Widerstand, traten aber - jeder auf seine Weise - konsequent fur die Freiheit von Theologie und Kirche ein: Bultmann als Universitatsprofessor und Bornkamm als Dozent und als Pfarrer. Die Konzentration auf die Sache der Theologie verband beide mit Hans von Soden, dem Marburger liberalen Theologen. Dessen Wirken in Theologie und Kirche, das durch den Mut zum kritischen Denken und die Selbstverpflichtung auf absolute Wahrhaftigkeit bei gleichzeitiger Bindung an das Evangelium bestimmt war, schatzten beide Theologen hoch. Nicht zuletzt dies durfte der Briefwechsel Rudolf Bultmann - Gunther Bornkamm deutlich machen, dass dialektische und liberale Theologie sich gegenseitig befruchten koennen.