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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Das historische Buch konnen zahlreiche Rechtschreibfehler, fehlende Texte, Bilder, oder einen Index. Kaufer konnen eine kostenlose gescannte Kopie des Originals (ohne Tippfehler) durch den Verlag. 1903. Nicht dargestellt. Auszug: … Das Christusbild des urchristlichen Glaubens in religionsgeschichtlicher Beleuchtung. I. Christus als Gottessohn. Dass Iesus der Gottessohn sei, war von Anfang an der Glaube der christlichen Gemeinde, aber wiefern, in welchem Sinn er das sei, daruber gingen die Meinungen anfangs noch vielfach auseinander. Wir konnen mindestens drei Bedeutungen dieses Wortes unterscheiden, deren jede ihre Parallelen teils in der judischen, teils in der ausserjudischen Religionsgeschichte hat. 1. Nach der altesten Meinung ist der Mensch Iesus zum Sohn Gottes erhoben worden durch einen gottlichen Adoptionsakt, den man anfangs an die Auferweckung vom Tod und Erhebung zum Himmel, spater an die Himmelsstimme bei der Taufe und Ausrustung mit der mesfianischen Wunderkraft des Geistes ebendaselbst geknupft dachte. Hiernach bedeutete Gottessohn noch nicht ein ubermenschliches Wesen Iesu, sondern nur die ihm verliehene Wurde und Macht des Messias oder des von Gott erwahlten Konigs des Gottesvolkes. 2. Neben dieser in der altesten Gemeinde herrschenden Ansicht ging in den heidenchristlichen Gemeinden schon fruhe zur Seite die zuerst vom Apostel Paulus gelehrte Auffassung, dass Iesus der Sohn Gottes insofern sei, als in ihm ein schon vorher im Himmel existierendes personliches Geistwesen sich verkorpert habe. Diesen Christusgeist hatte Paulus zwar noch nicht als einen Gott, aber als Gottes eigenen und erstgeborenen Sohn und Ebenbild und als das Urbild des Menschen gedacht, als den himmlischen Idealmenschen ( zweiten Menschen vom Himmel, I. Kor. 15, 47), der von Anfang an dazu bestimmt war, durch seine Erscheinung in einem irdischen Leib die Menschheit
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Das historische Buch konnen zahlreiche Rechtschreibfehler, fehlende Texte, Bilder, oder einen Index. Kaufer konnen eine kostenlose gescannte Kopie des Originals (ohne Tippfehler) durch den Verlag. 1903. Nicht dargestellt. Auszug: … Das Christusbild des urchristlichen Glaubens in religionsgeschichtlicher Beleuchtung. I. Christus als Gottessohn. Dass Iesus der Gottessohn sei, war von Anfang an der Glaube der christlichen Gemeinde, aber wiefern, in welchem Sinn er das sei, daruber gingen die Meinungen anfangs noch vielfach auseinander. Wir konnen mindestens drei Bedeutungen dieses Wortes unterscheiden, deren jede ihre Parallelen teils in der judischen, teils in der ausserjudischen Religionsgeschichte hat. 1. Nach der altesten Meinung ist der Mensch Iesus zum Sohn Gottes erhoben worden durch einen gottlichen Adoptionsakt, den man anfangs an die Auferweckung vom Tod und Erhebung zum Himmel, spater an die Himmelsstimme bei der Taufe und Ausrustung mit der mesfianischen Wunderkraft des Geistes ebendaselbst geknupft dachte. Hiernach bedeutete Gottessohn noch nicht ein ubermenschliches Wesen Iesu, sondern nur die ihm verliehene Wurde und Macht des Messias oder des von Gott erwahlten Konigs des Gottesvolkes. 2. Neben dieser in der altesten Gemeinde herrschenden Ansicht ging in den heidenchristlichen Gemeinden schon fruhe zur Seite die zuerst vom Apostel Paulus gelehrte Auffassung, dass Iesus der Sohn Gottes insofern sei, als in ihm ein schon vorher im Himmel existierendes personliches Geistwesen sich verkorpert habe. Diesen Christusgeist hatte Paulus zwar noch nicht als einen Gott, aber als Gottes eigenen und erstgeborenen Sohn und Ebenbild und als das Urbild des Menschen gedacht, als den himmlischen Idealmenschen ( zweiten Menschen vom Himmel, I. Kor. 15, 47), der von Anfang an dazu bestimmt war, durch seine Erscheinung in einem irdischen Leib die Menschheit