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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
In dieser Studie werden die computerunterstutzten Korpusanalysen mit der zu diesem Zweck erstellten und frei zuganglichen Webapplikation ‘plivac.net/linguistik’ behandelt. Der Schwerpunkt liegt in den quantitativen Untersuchungen eines uber 3 Millionen Zeichen grossen Textkorpus, der gleichmassig bosnische, kroatische und serbische Texte umfasst. Mithilfe der Webapplikation wurden verschiedene quantitative Untersuchungen durchgefuhrt und ausgewertet. Die Arbeit umfasst funf Hauptkapitel. Im ersten wird die Webapplikation vorgestellt und ihre Funktionsweise anhand eines konkreten Beispiels unter die Lupe genommen. Im Kapitel Phonetik werden die Phoneme des Gesamtkorpus nach akustischen und artikulatorischen Merkmalen untersucht und die Ergebnisse graphisch dargestellt und erlautert. Drei weitere Kapitel, die Phonemhaufigkeit, die Wortlange und die Satzlange befassen sich mit den Verteilungen nach verschiedenen Textarten und nach dem Jat-Reflex, wonach die ijekawischen und ekawischen Texte untereinander verglichen werden. Die gewonnenen Erkenntnisse bekraftigen die These uber die Existenz einer Sprache der serbokroatischen oder der kroatoserbischen, die infolge der Staatsbildungsprozesse nach dem Zerfall Jugoslawiens und der Dominanz der politischen gegenuber linguistischen Kriterien zur Spaltung dieser in vier nationale Sprachen Bosnisch, Kroatisch, Serbisch und zuletzt auch Montenegrinisch fuhrte. Anhand der Untersuchungsergebnisse lasst sich eine Schlussfolgerung ziehen, dass die sprachlichen Unterschiede der Textkorpora vielmehr von der Textsorte abhangen als von der geographischen Lage ihres Ursprungs.
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