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Je ausschliesslicher sich die deutsche Kultur in jungster Zeit als eine westeurpaische begreift, desto groesser die Bedeutung der slavischen Literaturen und Philologien. So ist es an der Zeit, sich zweier Urvater der bundesrepublikanischen Slavistik zu erinnern. Dmitrij Tschizewskij, Ukrainer und Russe, musste seine Heimat kurz nach der Revolution verlassen und hat die Welt der Gegenstande, die er lehrte, nicht mehr wiedergesehen. Der junge Ludolf Muller, im Halleschen Vorkriegsdeutschland einer der ersten Schuler des emigranten Tschizewskij, fasste eine unerschuttliche Zuneigung zu allem Russischen. Gerade als deutscher Soldat auf russischer Erde ist er dieser Liebe treu geblieben. Bundesrepublikanische Schuler beschritten einen kritischen Weg insofern, als sie nach dem Fall des eisernen Vorhangs mit Tschizewskijs stupendem Wissen durch die Kulturen des Westens und Ostens eilten, vielem begegneten, vieles auswahlten oder auch verwarfen. Schliesslich durfte man einfach nur schauen: Kiev zum Beispiel, die Wiege ostslavischen Christentums. Oder Poltava, einen Kulminationspunkt ukrainisch-russischer Geschichte. So vereint dieser Band oftmals sehr persoenliche Dokumente des Schaffens zweier bedeutender Gelehrter mit Erinnerungen, Reflexionen und Beobachtungen der Autorin.
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Je ausschliesslicher sich die deutsche Kultur in jungster Zeit als eine westeurpaische begreift, desto groesser die Bedeutung der slavischen Literaturen und Philologien. So ist es an der Zeit, sich zweier Urvater der bundesrepublikanischen Slavistik zu erinnern. Dmitrij Tschizewskij, Ukrainer und Russe, musste seine Heimat kurz nach der Revolution verlassen und hat die Welt der Gegenstande, die er lehrte, nicht mehr wiedergesehen. Der junge Ludolf Muller, im Halleschen Vorkriegsdeutschland einer der ersten Schuler des emigranten Tschizewskij, fasste eine unerschuttliche Zuneigung zu allem Russischen. Gerade als deutscher Soldat auf russischer Erde ist er dieser Liebe treu geblieben. Bundesrepublikanische Schuler beschritten einen kritischen Weg insofern, als sie nach dem Fall des eisernen Vorhangs mit Tschizewskijs stupendem Wissen durch die Kulturen des Westens und Ostens eilten, vielem begegneten, vieles auswahlten oder auch verwarfen. Schliesslich durfte man einfach nur schauen: Kiev zum Beispiel, die Wiege ostslavischen Christentums. Oder Poltava, einen Kulminationspunkt ukrainisch-russischer Geschichte. So vereint dieser Band oftmals sehr persoenliche Dokumente des Schaffens zweier bedeutender Gelehrter mit Erinnerungen, Reflexionen und Beobachtungen der Autorin.