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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Die vorliegende Untersuchung geht von der Einschatzung aus, dass die Fragestellung der Bedeutung von Vereinen fur die Sozialisation von Jugendlichen im landlichen Raum kein hohes Forschungsinteresse in den Sozialwissenschaften geniesst. Um diesem Defizit entgegenzuwirken, soll die Bedeutung der Vereine als tertiare Sozialisationsinstanzen im landlichen Raum sowohl anhand des aktuellen Forschungsstandes als auch aus der Perspektive der involvierten Jugendlichen analysiert werden. Dies erfolgt mittels einer qualitativ orientierten empirischen Studie, in deren Verlauf leitfadengestutzte Jugendinterviews mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse untersucht werden. Der Fokus liegt hierbei auf den Analysemerkmalen Motivation, Integration, Verhaltnis zu Erwachsenen, Engagement, Leistung, Bedeutung sowie der Gegenuberstellung von Traditions- und Sportvereinen. Die Vereine werden hierbei als ambivalente Handlungsfelder fur Jugendliche aufgefasst, in denen sie einerseits formell mit den Erwachsenen gleichgestellt sind und erweiterte Handlungsspielraume und Autonomiegewinne erfahren, andererseits jedoch in von Erwachsenen geleiteten Interaktionszusammenhangen einen Teil dieser Autonomie wieder abtreten mussen. Das Thema wird in einem modernisierungstheoretischen Kontext verortet, der Wandel des landlichen Raums und seines Vereinswesens, das im sozialwissenschaftlichen Diskurs konstruierte Bild der Landjugend sowie das Spannungsverhaltnis zwischen stadtisch gepragten modernen Lebensstilen und bauerlichen Traditionen werden rekonstruiert und analysiert.
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Die vorliegende Untersuchung geht von der Einschatzung aus, dass die Fragestellung der Bedeutung von Vereinen fur die Sozialisation von Jugendlichen im landlichen Raum kein hohes Forschungsinteresse in den Sozialwissenschaften geniesst. Um diesem Defizit entgegenzuwirken, soll die Bedeutung der Vereine als tertiare Sozialisationsinstanzen im landlichen Raum sowohl anhand des aktuellen Forschungsstandes als auch aus der Perspektive der involvierten Jugendlichen analysiert werden. Dies erfolgt mittels einer qualitativ orientierten empirischen Studie, in deren Verlauf leitfadengestutzte Jugendinterviews mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse untersucht werden. Der Fokus liegt hierbei auf den Analysemerkmalen Motivation, Integration, Verhaltnis zu Erwachsenen, Engagement, Leistung, Bedeutung sowie der Gegenuberstellung von Traditions- und Sportvereinen. Die Vereine werden hierbei als ambivalente Handlungsfelder fur Jugendliche aufgefasst, in denen sie einerseits formell mit den Erwachsenen gleichgestellt sind und erweiterte Handlungsspielraume und Autonomiegewinne erfahren, andererseits jedoch in von Erwachsenen geleiteten Interaktionszusammenhangen einen Teil dieser Autonomie wieder abtreten mussen. Das Thema wird in einem modernisierungstheoretischen Kontext verortet, der Wandel des landlichen Raums und seines Vereinswesens, das im sozialwissenschaftlichen Diskurs konstruierte Bild der Landjugend sowie das Spannungsverhaltnis zwischen stadtisch gepragten modernen Lebensstilen und bauerlichen Traditionen werden rekonstruiert und analysiert.