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Essstoerungen im Leistungssport: Die Negation eines Tabuthemas
Paperback

Essstoerungen im Leistungssport: Die Negation eines Tabuthemas

$112.99
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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

In der heutigen Gesellschaft, insbesondere in den westlichen Industrielandern, wird dem Essen oftmals, resultierend aus dem Nahrungsuberschuss, dem Individualismus sowie der starken Konsumorientierung und der Entwicklung eines funktionalistischen entpersonalisierten Koerperbildes, eine missbrauchliche Funktion zugeschrieben. Psychische Konflikte und soziale Probleme werden durch Essen scheinbar kompensiert, denn Essen und Trinken halt bekanntlich Leib und Seele zusammen. Die Reaktionen auf emotionale Spannungen sind vielfaltig; manche Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Unmengen an Nahrung zu sich nehmen, andere reduzieren diese auf ein Minimum. Das vermehrte Auftreten von Essstoerungen stellt daher im Leistungssport schon lange keine Seltenheit mehr dar. Grund dafur ist das Erbringen von Spitzenleistungen, die eine Vielzahl von eigenverantwortlichen Massnahmen erfordern, wie beispielsweise die Teilnahme an einem qualitativ hochwertigen Training. Dabei gewinnt die Optimierung trainingsbegleitender Massnahmen sowie das sportliche Umfeld an zunehmender Bedeutung fur den Athleten. Trotz steigender Zahlen der Erkrankungen werden die Athleten in dieser Angelegenheit oft alleine gelassen. Das Tabuisieren des Themas und die Unwissenheit der Trainer, Eltern und Betreuer uber diese Krankheit fuhrt oftmals dazu, dass es nicht nur die Leistungen der Sportler negativ beeinflusst, sondern auch die Gefahr einer gesundheitlichen Stoerung nicht rechtzeitig erkannt wird. Inwieweit Leistungssportler mit ihrem Aussehen zufrieden und inwiefern sie ihr Gewicht unverandert lassen wollen, sind Fragen, die im Rahmen dieser Studie untersucht werden. Daruber hinaus ist zu klaren, ob bestimmte Einflusse, wie Alter, Sportdisziplin und Persoenlichkeitsmerkmale auf die potentielle Erkrankung an Essstoerungen bestehen oder es doch eher extrinsisch beeinflussende Faktoren sind, die das eigene Empfinden lenken.

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Format
Paperback
Publisher
Diplomica Verlag
Date
9 June 2010
Pages
142
ISBN
9783836693004

This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

In der heutigen Gesellschaft, insbesondere in den westlichen Industrielandern, wird dem Essen oftmals, resultierend aus dem Nahrungsuberschuss, dem Individualismus sowie der starken Konsumorientierung und der Entwicklung eines funktionalistischen entpersonalisierten Koerperbildes, eine missbrauchliche Funktion zugeschrieben. Psychische Konflikte und soziale Probleme werden durch Essen scheinbar kompensiert, denn Essen und Trinken halt bekanntlich Leib und Seele zusammen. Die Reaktionen auf emotionale Spannungen sind vielfaltig; manche Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Unmengen an Nahrung zu sich nehmen, andere reduzieren diese auf ein Minimum. Das vermehrte Auftreten von Essstoerungen stellt daher im Leistungssport schon lange keine Seltenheit mehr dar. Grund dafur ist das Erbringen von Spitzenleistungen, die eine Vielzahl von eigenverantwortlichen Massnahmen erfordern, wie beispielsweise die Teilnahme an einem qualitativ hochwertigen Training. Dabei gewinnt die Optimierung trainingsbegleitender Massnahmen sowie das sportliche Umfeld an zunehmender Bedeutung fur den Athleten. Trotz steigender Zahlen der Erkrankungen werden die Athleten in dieser Angelegenheit oft alleine gelassen. Das Tabuisieren des Themas und die Unwissenheit der Trainer, Eltern und Betreuer uber diese Krankheit fuhrt oftmals dazu, dass es nicht nur die Leistungen der Sportler negativ beeinflusst, sondern auch die Gefahr einer gesundheitlichen Stoerung nicht rechtzeitig erkannt wird. Inwieweit Leistungssportler mit ihrem Aussehen zufrieden und inwiefern sie ihr Gewicht unverandert lassen wollen, sind Fragen, die im Rahmen dieser Studie untersucht werden. Daruber hinaus ist zu klaren, ob bestimmte Einflusse, wie Alter, Sportdisziplin und Persoenlichkeitsmerkmale auf die potentielle Erkrankung an Essstoerungen bestehen oder es doch eher extrinsisch beeinflussende Faktoren sind, die das eigene Empfinden lenken.

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Diplomica Verlag
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9 June 2010
Pages
142
ISBN
9783836693004