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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universitaet Duesseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Januar 1942 vollendet Camilo Jose Cela seinen ersten Roman "La familia de Pascual Duarte", findet zunaechst jedoch keinen Verlag, der ihn veroeffentlichen will. Auch Pio Baroja ahnt, dass der Roman auf Widerstand stossen wuerde und lehnt es daher ab, das Geleitwort zur ersten Ausgabe zu schreiben, die gegen Jahresende in einem kleinen Verlag in Madrid mit einer Auflage von 1.500 Exemplaren erscheint. Die zweite Ausgabe wird 1943 verboten, so dass sich Cela dazu gezwungen sieht, die dritte Edition ausserhalb Spaniens zu publizieren. Auch drei Jahre spaeter wird "La familia de Pascual Duarte" von den Zensoren stark kritisiert. So schreibt der Propagandachef Pedro Rocamora in einem Brief an den Pressechef Tomas Cerro Folgendes: "Camilo Jose Cela me parece un hombre anormal. Tengo la satisfaccion de haberle suspendido en Derecho Civil. Su novela me la lei el otro dia a la vuelta de Barcelona, en las dos horas que duro el viaje en avion. Despues de llegar a mi casa me senti enfermo y con un malestar fisico inexplicable. Mi familia lo atribuia al avion, pero yo estoy convencido que tenia la culpa Cela. Realmente es una novela que predispone inevitablemente a la nausea." Trotz aller Kritik erscheint 1946 die vierte Auflage in Barcelona. Mit der UEbersetzung des Pascual Duarte von George Leisewitz beginnt auch in Deutschland die Cela-Rezeption. Nachdem der erste Versuch einer Eindeutschung noch vor Ende des Zweiten Weltkriegs gescheitert ist, wird die erste deutsche Fassung 1949 im Hamburger Toth Verlag veroeffentlicht. Inzwischen liegen ueber 100 Auflagen und UEbersetzungen in mehr als zwanzig Sprachen vor. La familia de Pascual Duarte gilt nach dem Don Quijote als das meistgelesene Werk der spanischen Literatur. Ausgehend von der Skopostheorie von Katharina Reiss und Hans J. Vermeer soll nun untersucht werden, worauf es bei eine
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universitaet Duesseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Januar 1942 vollendet Camilo Jose Cela seinen ersten Roman "La familia de Pascual Duarte", findet zunaechst jedoch keinen Verlag, der ihn veroeffentlichen will. Auch Pio Baroja ahnt, dass der Roman auf Widerstand stossen wuerde und lehnt es daher ab, das Geleitwort zur ersten Ausgabe zu schreiben, die gegen Jahresende in einem kleinen Verlag in Madrid mit einer Auflage von 1.500 Exemplaren erscheint. Die zweite Ausgabe wird 1943 verboten, so dass sich Cela dazu gezwungen sieht, die dritte Edition ausserhalb Spaniens zu publizieren. Auch drei Jahre spaeter wird "La familia de Pascual Duarte" von den Zensoren stark kritisiert. So schreibt der Propagandachef Pedro Rocamora in einem Brief an den Pressechef Tomas Cerro Folgendes: "Camilo Jose Cela me parece un hombre anormal. Tengo la satisfaccion de haberle suspendido en Derecho Civil. Su novela me la lei el otro dia a la vuelta de Barcelona, en las dos horas que duro el viaje en avion. Despues de llegar a mi casa me senti enfermo y con un malestar fisico inexplicable. Mi familia lo atribuia al avion, pero yo estoy convencido que tenia la culpa Cela. Realmente es una novela que predispone inevitablemente a la nausea." Trotz aller Kritik erscheint 1946 die vierte Auflage in Barcelona. Mit der UEbersetzung des Pascual Duarte von George Leisewitz beginnt auch in Deutschland die Cela-Rezeption. Nachdem der erste Versuch einer Eindeutschung noch vor Ende des Zweiten Weltkriegs gescheitert ist, wird die erste deutsche Fassung 1949 im Hamburger Toth Verlag veroeffentlicht. Inzwischen liegen ueber 100 Auflagen und UEbersetzungen in mehr als zwanzig Sprachen vor. La familia de Pascual Duarte gilt nach dem Don Quijote als das meistgelesene Werk der spanischen Literatur. Ausgehend von der Skopostheorie von Katharina Reiss und Hans J. Vermeer soll nun untersucht werden, worauf es bei eine