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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Veranstaltung: Die Romantik und ihre Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Auge und das Ohr im Text: literarische Sinneswahrnehmung in der Goethezeit. Mit dieser Arbeit soll die problematische und fehlerhafte Wahrnehmung und Kommunikation zwischen den Figuren in E.T.A. Hoffmanns Sandmann , welche zur Entfremdung Nathanaels und zu seinem Tod fuhren, erlautert werden. Diese Arbeit soll sich nicht mit psychoanalytischen Deutungsmustern der Sandmann -Forschung, wie z.B. Freuds ‘Kastrationsangst-Theorie’ beschaftigen. Sie soll auch keine Perspektive der Figuren (Nathanael glaubt an eine damonische Macht/Determinierung, Clara an eine psychische Stoerung ihres Geliebten) als richtig oder falsch bewerten, sondern sie soll vielmehr einen Einblick auf die Wirkung von Medien auf die Wahrnehmung (Sehen und Hoeren) und Kommunikation (Sprechen und Schreiben) der Figuren zeigen. Diese Frage ergibt sich fur mich aus dem Bezug zur Thematik des Seminars: Die Untersuchung der Medientechniken in der Romantik. Da die Erzahlerstimme die meiste Zeit von der Wahrnehmung des Protagonisten beeinflusst wird, soll die Arbeit diese Perspektive nachvollziehen und interpretieren und auch ihre Entstehung und Veranderungen zeigen. Die These der Arbeit proklamiert, dass primar die Fehlleitung von Medien zu den Kommunikation- und Wahrnehmungsproblemen des Protagonisten fuhren, die ihn in den Wahnsinn und schliesslich sogar in den Tod treiben. Da es sich bei einer Erzahlung um eine Perspektive literarischer Figuren handelt, muss diese auch als solche behandelt werden. Peter Utz definiert dazu, dass sich das wissenschaftliche Auge zielstrebig auf seine Objekte richten muss , wobei die literarische Wahrnehmung nach allen Seiten hin offen, ein asthetisches Ohr zur Welt bleiben soll. Und genau
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Veranstaltung: Die Romantik und ihre Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Auge und das Ohr im Text: literarische Sinneswahrnehmung in der Goethezeit. Mit dieser Arbeit soll die problematische und fehlerhafte Wahrnehmung und Kommunikation zwischen den Figuren in E.T.A. Hoffmanns Sandmann , welche zur Entfremdung Nathanaels und zu seinem Tod fuhren, erlautert werden. Diese Arbeit soll sich nicht mit psychoanalytischen Deutungsmustern der Sandmann -Forschung, wie z.B. Freuds ‘Kastrationsangst-Theorie’ beschaftigen. Sie soll auch keine Perspektive der Figuren (Nathanael glaubt an eine damonische Macht/Determinierung, Clara an eine psychische Stoerung ihres Geliebten) als richtig oder falsch bewerten, sondern sie soll vielmehr einen Einblick auf die Wirkung von Medien auf die Wahrnehmung (Sehen und Hoeren) und Kommunikation (Sprechen und Schreiben) der Figuren zeigen. Diese Frage ergibt sich fur mich aus dem Bezug zur Thematik des Seminars: Die Untersuchung der Medientechniken in der Romantik. Da die Erzahlerstimme die meiste Zeit von der Wahrnehmung des Protagonisten beeinflusst wird, soll die Arbeit diese Perspektive nachvollziehen und interpretieren und auch ihre Entstehung und Veranderungen zeigen. Die These der Arbeit proklamiert, dass primar die Fehlleitung von Medien zu den Kommunikation- und Wahrnehmungsproblemen des Protagonisten fuhren, die ihn in den Wahnsinn und schliesslich sogar in den Tod treiben. Da es sich bei einer Erzahlung um eine Perspektive literarischer Figuren handelt, muss diese auch als solche behandelt werden. Peter Utz definiert dazu, dass sich das wissenschaftliche Auge zielstrebig auf seine Objekte richten muss , wobei die literarische Wahrnehmung nach allen Seiten hin offen, ein asthetisches Ohr zur Welt bleiben soll. Und genau