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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Es wird heute in der Baumwollspinnerei angestrebt, den Materialfluss durch Auto- matisierungsmassnahmen so weitgehend wie moeglich kontinuierlich zu gestalten und eine hohe Materialgeschwindigkeit an den einzelnen Maschinen zu erreichen. In der Automatisierung wurden bereits wesentliche Fortschritte erzielt. WEGENER [1] und PEUKER [1] berichteten eingehend daruber. Sie wiesen unter anderem nach, dass sich nach dem flyerlosen Spinnverfahren (Faserband-Spinnverfahren) unter bestimmten Bedingungen ebenso gute Garne mittlerer Garnnummer [Nm 40 (25 tex)] herstellen lassen wie nach dem konventionellen Dreizylinder-Spinn- verfahren. Die Erhoehung der Liefergeschwindigkeit gelang insbesondere an der Karde und an den Strecken. An der Ringspinnmaschine bedingt sie eine Vergroesserung der Spindeldrehzahl. Eine steigende Lieferung* verursacht jedoch eine zunehmende mittlere Fadenzugkraft und eine wachsende Geschwindigkeit der Fasern wahrend des Verzuges. Dies kann sich auf die Laufeigenschaften und auf die Garneigen- schaften nachteilig auswirken. Aus diesem Grunde und wegen der begrenzten Laufergeschwindigkeit kann die Lieferung an der Ringspinnmaschine nicht beliebig erhoeht werden. Hinzu kommt noch, dass Fadenbruche bei aussergewoehn- lich hohen Lieferungen schwierig zu beseitigen sind, da der ungedrehte Faden vom Streckwerk mit sehr hoher Geschwindigkeit nachgeliefert wurde und dann nicht immer von der pneumatischen Anlage aufgefangen werden kann. Ausserdem bereitet das manuelle Anlegen bei hohen Lieferungen Schwierigkeiten. Die Frage, in welchem Masse eine Steigerung der Lieferung die Laufeigenschaften und die Garneigenschaften beeinflusst, veranlasste die Verfasser zu der vorliegenden Untersuchung. Es wurden drei Baumwollgarne unterschiedlicher Garnnummer hergestellt. Beim Spinnen jedes der drei Garne wurde die Spindeldrehzahl variiert. Wahrend des Spinnens erfolgte eine umfangreiche Fadenbruchzahlung.
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Es wird heute in der Baumwollspinnerei angestrebt, den Materialfluss durch Auto- matisierungsmassnahmen so weitgehend wie moeglich kontinuierlich zu gestalten und eine hohe Materialgeschwindigkeit an den einzelnen Maschinen zu erreichen. In der Automatisierung wurden bereits wesentliche Fortschritte erzielt. WEGENER [1] und PEUKER [1] berichteten eingehend daruber. Sie wiesen unter anderem nach, dass sich nach dem flyerlosen Spinnverfahren (Faserband-Spinnverfahren) unter bestimmten Bedingungen ebenso gute Garne mittlerer Garnnummer [Nm 40 (25 tex)] herstellen lassen wie nach dem konventionellen Dreizylinder-Spinn- verfahren. Die Erhoehung der Liefergeschwindigkeit gelang insbesondere an der Karde und an den Strecken. An der Ringspinnmaschine bedingt sie eine Vergroesserung der Spindeldrehzahl. Eine steigende Lieferung* verursacht jedoch eine zunehmende mittlere Fadenzugkraft und eine wachsende Geschwindigkeit der Fasern wahrend des Verzuges. Dies kann sich auf die Laufeigenschaften und auf die Garneigen- schaften nachteilig auswirken. Aus diesem Grunde und wegen der begrenzten Laufergeschwindigkeit kann die Lieferung an der Ringspinnmaschine nicht beliebig erhoeht werden. Hinzu kommt noch, dass Fadenbruche bei aussergewoehn- lich hohen Lieferungen schwierig zu beseitigen sind, da der ungedrehte Faden vom Streckwerk mit sehr hoher Geschwindigkeit nachgeliefert wurde und dann nicht immer von der pneumatischen Anlage aufgefangen werden kann. Ausserdem bereitet das manuelle Anlegen bei hohen Lieferungen Schwierigkeiten. Die Frage, in welchem Masse eine Steigerung der Lieferung die Laufeigenschaften und die Garneigenschaften beeinflusst, veranlasste die Verfasser zu der vorliegenden Untersuchung. Es wurden drei Baumwollgarne unterschiedlicher Garnnummer hergestellt. Beim Spinnen jedes der drei Garne wurde die Spindeldrehzahl variiert. Wahrend des Spinnens erfolgte eine umfangreiche Fadenbruchzahlung.