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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit den Beziehungen und Wechsel- wirkungen zwischen dem Steuersystem und der Rationalisierung; es er- scheint angezeigt, zu Beginn diesen Begriff naher zu umschreiben und den Sinn festzulegen, den er in dieser Arbeit haben soll. Rationalisierung bedeutet in einem ganz allgemeinen Sinne, einen bestimm- ten Vorgang unter Kontrolle der Ratio, d. h. nach den Regeln der Vernunft ablaufen zu lassen; das Rationalprinzip fordert ein bestimmtes Ergebnis mit moeglichst geringen oder ein moeglichst grosses Ergebnis mit den gegebe- nen Mitteln zu erreichen. Von diesem Rationalprinzip ausgehend, ist der Begriff der Rationalisierung zunehmend auf wirtschaftliche Problemstellun- gen angewandt worden 1); Rationalisierung wird sogar heute oft als betriebs- wirtschaftlicher Begriff angesehen. Im modernen Betrieb bedeutet Ratio- nalisierung soviel wie Bestgestaltung der Produktion oder des Vertriebs in der Weise, dass ein gleiches Ergebnis mit einem kostenmassig geringeren Produktionsmitteleinsatz oder ein groesseres Ergebnis mit dem gegebenen Ein- satz erzielt wird; im betriebswirtschaftlichen Sinne ist Rationalisierung also die Umstellung des betrieblichen Ablaufs mit dem Ziel, technisch-oeko- nomisch die Leistung der eingesetzten Produktionsfaktoren zu heben oder in ihrer Wechselwirkung zu verbessern. Mit dieser engen Fassung des Begriffes koennen wir uns nun allerdings im folgenden nicht begnugen. Es gibt namlich ohne Zweifel neben der betrieb- lichen auch eine Produktivitat der Volkswirtschaft im ganzen, deren Ergebnis in der Groesse des sogenannten Nationalprodukts abzulesen ist. und innerhalb dessen insbesondere auch eine Leistung oder Produktivitat der Staatswirtschaft.
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Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit den Beziehungen und Wechsel- wirkungen zwischen dem Steuersystem und der Rationalisierung; es er- scheint angezeigt, zu Beginn diesen Begriff naher zu umschreiben und den Sinn festzulegen, den er in dieser Arbeit haben soll. Rationalisierung bedeutet in einem ganz allgemeinen Sinne, einen bestimm- ten Vorgang unter Kontrolle der Ratio, d. h. nach den Regeln der Vernunft ablaufen zu lassen; das Rationalprinzip fordert ein bestimmtes Ergebnis mit moeglichst geringen oder ein moeglichst grosses Ergebnis mit den gegebe- nen Mitteln zu erreichen. Von diesem Rationalprinzip ausgehend, ist der Begriff der Rationalisierung zunehmend auf wirtschaftliche Problemstellun- gen angewandt worden 1); Rationalisierung wird sogar heute oft als betriebs- wirtschaftlicher Begriff angesehen. Im modernen Betrieb bedeutet Ratio- nalisierung soviel wie Bestgestaltung der Produktion oder des Vertriebs in der Weise, dass ein gleiches Ergebnis mit einem kostenmassig geringeren Produktionsmitteleinsatz oder ein groesseres Ergebnis mit dem gegebenen Ein- satz erzielt wird; im betriebswirtschaftlichen Sinne ist Rationalisierung also die Umstellung des betrieblichen Ablaufs mit dem Ziel, technisch-oeko- nomisch die Leistung der eingesetzten Produktionsfaktoren zu heben oder in ihrer Wechselwirkung zu verbessern. Mit dieser engen Fassung des Begriffes koennen wir uns nun allerdings im folgenden nicht begnugen. Es gibt namlich ohne Zweifel neben der betrieb- lichen auch eine Produktivitat der Volkswirtschaft im ganzen, deren Ergebnis in der Groesse des sogenannten Nationalprodukts abzulesen ist. und innerhalb dessen insbesondere auch eine Leistung oder Produktivitat der Staatswirtschaft.