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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Die Beitrage des vorliegenden Bandes untersuchen Ereignisse, die sich tief in das Gedachtnis der Gesellschaft eingraben und eine kollektiv geteilte kulturelle Erfahrung des Spektakularen anzeigen: sogenannte Amoklaufe und School Shootings. Neben der spektakular inszenierten Tatausgestaltung und ihrer willkurlich erscheinenden Grausamkeit ist an diesen Gewalttaten so frappierend, dass sich reales und mediales Geschehen in einer Weise uberblenden, die beides nahezu ununterscheidbar werden lasst. Wenn ein Amoklauf erfolgt, dann scheint er in seiner medial umfangreich aufbereiteten Rezeption einer Dramaturgie zu folgen, wie sie schon seit langem aus fiktionalen Darstellungen bekannt ist. Samtliche AEsthetiken und Praktiken des Amok sind so gesehen Medienzitate oder, in der Debatte wiederholt aufgerufen, durch Medieninhalte inspiriert und gehen spater ihrerseits als neue Zitate in das Darstellungsrepertoire der Taten uber. Diese dynamische Wechselwirkung auf ihren unterschiedlichen Ebenen, die Effekte der medialen Prasenz von Amoktaten und ihre sich immer weiter verfestigenden Vermittlungskulturen werden hier aus verschiedenen disziplinaren Blickwinkeln analysiert.
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Die Beitrage des vorliegenden Bandes untersuchen Ereignisse, die sich tief in das Gedachtnis der Gesellschaft eingraben und eine kollektiv geteilte kulturelle Erfahrung des Spektakularen anzeigen: sogenannte Amoklaufe und School Shootings. Neben der spektakular inszenierten Tatausgestaltung und ihrer willkurlich erscheinenden Grausamkeit ist an diesen Gewalttaten so frappierend, dass sich reales und mediales Geschehen in einer Weise uberblenden, die beides nahezu ununterscheidbar werden lasst. Wenn ein Amoklauf erfolgt, dann scheint er in seiner medial umfangreich aufbereiteten Rezeption einer Dramaturgie zu folgen, wie sie schon seit langem aus fiktionalen Darstellungen bekannt ist. Samtliche AEsthetiken und Praktiken des Amok sind so gesehen Medienzitate oder, in der Debatte wiederholt aufgerufen, durch Medieninhalte inspiriert und gehen spater ihrerseits als neue Zitate in das Darstellungsrepertoire der Taten uber. Diese dynamische Wechselwirkung auf ihren unterschiedlichen Ebenen, die Effekte der medialen Prasenz von Amoktaten und ihre sich immer weiter verfestigenden Vermittlungskulturen werden hier aus verschiedenen disziplinaren Blickwinkeln analysiert.