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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Institut fur Musik), Veranstaltung: Richard Wagners Der Ring des Nibelungen als sprachliches und musikalisches Kunstwerk, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich kann nicht so viel Musik von Wagner anhoeren. Ich hatte sonst den Drang, Polen zu erobern. Dieser provokante Ausspruch Woody Allans gibt Anlass zum Nachdenken: Warum wird Wagner indirekt mit Adolf Hitler in Verbindung gebracht? Welche Qualitat hat diese Aussage und wie kann sie wissenschaftlich begrundet werden? Hat Wagners Abneigung gegenuber Juden in seinen Werken Eingang gefunden? Auch wenn Woody Allan seine Ansicht vielleicht mit einem Augenzwinkern kundgetan hat, sollte, um fur mehr Klarheit und Aufklarung zu sorgen und bestehende Vorurteile zu vermeiden, diesen Denkansatzen nachgegangen werden. Daher wird im Folgenden zunachst Wagners Antisemitismus erlautert. Vor allem am Beispiel Heinrich Heines, zu dem Wagner wahrend seiner Pariser Zeit Kontakt hatte, wird gezeigt, wie sehr sich seine Gesinnung, spatestens beim Verfassen seines Pamphlets Das Judentum in der Musik , anderte. Das Hinzuziehen des Aufsatzes ist ausserdem wichtig, da - so viel sei vorab schon gesagt - in Wagners Operntexten bezuglich der Figurencharakterisierungen kein expliziter Hinweis auf eine Judendarstellung zu finden ist. Auch in Erlauterungen zu seinen Werken hat Wagner sich dazu nicht definitiv geaussert. Deswegen lassen nur die von ihm verfassten Aufsatze, Briefe und glaubhaft uberlieferte Aussagen Ruckschlusse auf seine Werke und den darin dargestellten Figuren argumentativ zu. Als Ausgangspunkt soll daher Das Judentum in der Musik dienen, um aus Der Ring des Nibelungen Alberich und Mime, zwei in der Forschungsliteratur oft als judisch deklarierte Charaktere, unter dem Gesichtspunkt des judisch-Seins naher zu betrachten. Leider kann im Rahmen dieser Arbeit nicht explizit auf die moeglicherweise direkte Verbin
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Institut fur Musik), Veranstaltung: Richard Wagners Der Ring des Nibelungen als sprachliches und musikalisches Kunstwerk, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich kann nicht so viel Musik von Wagner anhoeren. Ich hatte sonst den Drang, Polen zu erobern. Dieser provokante Ausspruch Woody Allans gibt Anlass zum Nachdenken: Warum wird Wagner indirekt mit Adolf Hitler in Verbindung gebracht? Welche Qualitat hat diese Aussage und wie kann sie wissenschaftlich begrundet werden? Hat Wagners Abneigung gegenuber Juden in seinen Werken Eingang gefunden? Auch wenn Woody Allan seine Ansicht vielleicht mit einem Augenzwinkern kundgetan hat, sollte, um fur mehr Klarheit und Aufklarung zu sorgen und bestehende Vorurteile zu vermeiden, diesen Denkansatzen nachgegangen werden. Daher wird im Folgenden zunachst Wagners Antisemitismus erlautert. Vor allem am Beispiel Heinrich Heines, zu dem Wagner wahrend seiner Pariser Zeit Kontakt hatte, wird gezeigt, wie sehr sich seine Gesinnung, spatestens beim Verfassen seines Pamphlets Das Judentum in der Musik , anderte. Das Hinzuziehen des Aufsatzes ist ausserdem wichtig, da - so viel sei vorab schon gesagt - in Wagners Operntexten bezuglich der Figurencharakterisierungen kein expliziter Hinweis auf eine Judendarstellung zu finden ist. Auch in Erlauterungen zu seinen Werken hat Wagner sich dazu nicht definitiv geaussert. Deswegen lassen nur die von ihm verfassten Aufsatze, Briefe und glaubhaft uberlieferte Aussagen Ruckschlusse auf seine Werke und den darin dargestellten Figuren argumentativ zu. Als Ausgangspunkt soll daher Das Judentum in der Musik dienen, um aus Der Ring des Nibelungen Alberich und Mime, zwei in der Forschungsliteratur oft als judisch deklarierte Charaktere, unter dem Gesichtspunkt des judisch-Seins naher zu betrachten. Leider kann im Rahmen dieser Arbeit nicht explizit auf die moeglicherweise direkte Verbin