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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main, Veranstaltung: Neuere Kritiken des Rechts, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Aufsatz von Karl Marx Zur Judenfrage von 1843 stellt eine Replik auf zwei Texte Bruno Bauers: Die Judenfrage und Die Fahigkeit der heutigen Juden und Christen, frei zu werden, ebenfalls aus dem Jahre 1843, dar. Marx’ Schrift entstand vor dem Hintergrund seiner kritischen Auseinandersetzung mit dem Diskurs der Junghegelianer im Vormarz, im Zuge dessen er sich intensiv mit Hegel, aber auch mit einigen seiner Adepten, wie beispielsweise Ludwig Feuerbach, Max Stirner, Moses Hess und eben Bruno Bauer, auseinandersetzte. Er begann in diesem Zeitraum damit, seine materialistische Methode zu entwickeln, sein Programm einer materialistischen Umstulpung , mit dem Ziel sowohl die burgerliche Gesellschaft, als auch Religion und die hegelsche wie junghegelianische Staats- und Rechtsphilosophie kritisieren und uberwinden zu koennen. Genau dies war auch Marx’ Anliegen und Antrieb bei seiner Kritik von Bauers Traktaten. (Haury 2011: 146) Im Folgenden wird zunachst der Argumentationsgang von Marx im ersten Teil von Zur Judenfrage rekonstruiert, in dem er Bauers Judenfrage kritisch rezensiert, in welcher dieser die Emanzipationsbestrebungen der deutschen Juden verhandelt. Gegen Ende wird dabei der Antisemitismus Erwahnung finden, evident wird dieser vor allem in Hinblick auf Vorwurfe an Marx’ Text, er sei antisemitisch oder bediene zumindest entsprechende Ressentiments. Vorwurfe dieser Art beziehen sich zumeist auf den zweiten Teil von Marx Schrift, folglich werden bei der argumentativen Nachverfolgung diesen Teils analog zu den betreffenden besonders kontroversen Stellen daher weiterfuhrende Erlauterungen eingearbeitet. Zentral ist dabei die Frage, ob Marx’ Text als antisemitisch zu bezeichnen ist. Eine kurze Klarung, was unter dem Phanomen des
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main, Veranstaltung: Neuere Kritiken des Rechts, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Aufsatz von Karl Marx Zur Judenfrage von 1843 stellt eine Replik auf zwei Texte Bruno Bauers: Die Judenfrage und Die Fahigkeit der heutigen Juden und Christen, frei zu werden, ebenfalls aus dem Jahre 1843, dar. Marx’ Schrift entstand vor dem Hintergrund seiner kritischen Auseinandersetzung mit dem Diskurs der Junghegelianer im Vormarz, im Zuge dessen er sich intensiv mit Hegel, aber auch mit einigen seiner Adepten, wie beispielsweise Ludwig Feuerbach, Max Stirner, Moses Hess und eben Bruno Bauer, auseinandersetzte. Er begann in diesem Zeitraum damit, seine materialistische Methode zu entwickeln, sein Programm einer materialistischen Umstulpung , mit dem Ziel sowohl die burgerliche Gesellschaft, als auch Religion und die hegelsche wie junghegelianische Staats- und Rechtsphilosophie kritisieren und uberwinden zu koennen. Genau dies war auch Marx’ Anliegen und Antrieb bei seiner Kritik von Bauers Traktaten. (Haury 2011: 146) Im Folgenden wird zunachst der Argumentationsgang von Marx im ersten Teil von Zur Judenfrage rekonstruiert, in dem er Bauers Judenfrage kritisch rezensiert, in welcher dieser die Emanzipationsbestrebungen der deutschen Juden verhandelt. Gegen Ende wird dabei der Antisemitismus Erwahnung finden, evident wird dieser vor allem in Hinblick auf Vorwurfe an Marx’ Text, er sei antisemitisch oder bediene zumindest entsprechende Ressentiments. Vorwurfe dieser Art beziehen sich zumeist auf den zweiten Teil von Marx Schrift, folglich werden bei der argumentativen Nachverfolgung diesen Teils analog zu den betreffenden besonders kontroversen Stellen daher weiterfuhrende Erlauterungen eingearbeitet. Zentral ist dabei die Frage, ob Marx’ Text als antisemitisch zu bezeichnen ist. Eine kurze Klarung, was unter dem Phanomen des