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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,7, Universitat Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Kassel, Fruhjahr 2030. Michael Schmidt, jung und arbeitstatig, sitzt an seinem freien Tag vor dem Computer und wahlt sich bei seinem Online-Broker ein. Nun versucht er schon seit einigen Tagen die von ihm vor Jahren gekauften Aktien der Volkswagen AG an der Global Stock Exchange zu verkaufen. Die Performance ist erschreckend und es zeichnet sich auch keine Trendwende ab. Nach dem erfolgreichen Einloggen ist ihm die Enttauschung anzusehen. Die am Tag zuvor aufgegebene Verkaufsorder der kompletten Volkswagen-Aktien mit einem Limit von 20 ist mal wieder nicht ausgefuhrt worden. Es gibt zwar viele Anbieter, aber keine Nachfrager, und so fallt der Aktienkurs immer weiter. Vor 15 Jahren noch hatten seine Aktien in kurzester Zeit den Eigentumer gewechselt. Was sich wie ein unvorstellbares und zugleich uberzogenes Zukunftsszenario anhoert, koennte schon in einigen Jahren Realitat sein. Denn wenn die geburtenstarken Jahrgange, die so genannten Baby-Boomer , in den Ruhestand gehen, wird dies nicht nur Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme, sondern auch auf die internationalen Kapitalmarkte haben. Doch nicht nur Deutschland ist von der demographischen Alterung und Bevoelkerungsschrumpfung betroffen, was ein Blick ins Ausland zeigt. Denn nahezu alle OECD-Lander sind aufgrund von sinkenden Geburtenraten und gleichzeitig steigender Lebenserwartung von dem demographischen Wandel gefangen. Vor diesem Hintergrund wird heute oft die von Mankiw und Weil erstmals 1989 in den USA bekannt gemachte Asset-Meltdown -Hypothese kontrovers diskutiert. Diese besagt, dass in den dreissiger Jahren dieses Jahrhunderts die Nachfrage der Haushalte nach Finanzanlagen massiv zuruckgehen wird, die Vermoegen dramatisch abschmelzen und daher die Kapitalrenditen stark sinken werden, weil die geburtenstarken Jahrgange nach und nach in das Rentenalter eintrete
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,7, Universitat Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Kassel, Fruhjahr 2030. Michael Schmidt, jung und arbeitstatig, sitzt an seinem freien Tag vor dem Computer und wahlt sich bei seinem Online-Broker ein. Nun versucht er schon seit einigen Tagen die von ihm vor Jahren gekauften Aktien der Volkswagen AG an der Global Stock Exchange zu verkaufen. Die Performance ist erschreckend und es zeichnet sich auch keine Trendwende ab. Nach dem erfolgreichen Einloggen ist ihm die Enttauschung anzusehen. Die am Tag zuvor aufgegebene Verkaufsorder der kompletten Volkswagen-Aktien mit einem Limit von 20 ist mal wieder nicht ausgefuhrt worden. Es gibt zwar viele Anbieter, aber keine Nachfrager, und so fallt der Aktienkurs immer weiter. Vor 15 Jahren noch hatten seine Aktien in kurzester Zeit den Eigentumer gewechselt. Was sich wie ein unvorstellbares und zugleich uberzogenes Zukunftsszenario anhoert, koennte schon in einigen Jahren Realitat sein. Denn wenn die geburtenstarken Jahrgange, die so genannten Baby-Boomer , in den Ruhestand gehen, wird dies nicht nur Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme, sondern auch auf die internationalen Kapitalmarkte haben. Doch nicht nur Deutschland ist von der demographischen Alterung und Bevoelkerungsschrumpfung betroffen, was ein Blick ins Ausland zeigt. Denn nahezu alle OECD-Lander sind aufgrund von sinkenden Geburtenraten und gleichzeitig steigender Lebenserwartung von dem demographischen Wandel gefangen. Vor diesem Hintergrund wird heute oft die von Mankiw und Weil erstmals 1989 in den USA bekannt gemachte Asset-Meltdown -Hypothese kontrovers diskutiert. Diese besagt, dass in den dreissiger Jahren dieses Jahrhunderts die Nachfrage der Haushalte nach Finanzanlagen massiv zuruckgehen wird, die Vermoegen dramatisch abschmelzen und daher die Kapitalrenditen stark sinken werden, weil die geburtenstarken Jahrgange nach und nach in das Rentenalter eintrete