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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
In der vorliegenden kleinen Arbeit habe ich den Versuch gemacht, die Bedingungen, unter we1chen die Compensation der Klappenfehler des Herzens zu Stan de kommt, mathematisch zu berechnen. Diese Methode dUrfte in der medicinischen Wissenschaft, we1che sich wesentlich der inductiven Methode bedient, etwas ungewohnlich erscheinen. Ich glaube aber be- rechtigt zu sein, einen so1chen Versuch mit der deductiven Me- thode zu machen. Es ist bekannt, wie grossen Vortheil die der Benutzung der Mathematik gezogen hat und Physik aus besHindig zieht; auch die biologischen Wissenschaften konnen von diesem machtigen Hilfsmittel der Erkenntniss mit Nutzen Gebrauch machen. Wenn dies bisher wenig versucht wurde, so lag dies wohl daran, dass nur wenige Mediciner sieh ein- gehender mit hoherer Mathematik besehaftigt haben; denn es nur diese, nieht die Elementarmathematik, we1che ist allerdings uns befahigt, an die hier in Frage kommenden Aufgaben her- anzutreten. Da ieh mieh frtiher eingehend mit mathematisehen und physikalisehen Studien besehaftigt habe, so bin ieh in der glUckliehen Lage, die HUlfsmittel der mathematischen Analysis anwenden zu konnen. Selbstverstandlich kann diese deductive Methode niemals zu anderen Ergebnissen fUhren, aIs die unmittelbare Beob- achtung, da sie mit dieser niemals in Widerspruch gerathen darf; Sle Iehrt uns aber die Beobachtungen richtig deuten und zeigt uns bei dem hier behandelten Probleme der Klappen- fehler, wie weit die an dem Herzen, den Arterien, dem Pulse zu beobachtenden Veranderungen auf der Compensation be- ruhen, wie weit sie mit ihr nichts mehr zu thun haben. lch glaube deshalb, class eine solche mathematische Theorie cler Klappenfehler nicht werthlos ist.
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In der vorliegenden kleinen Arbeit habe ich den Versuch gemacht, die Bedingungen, unter we1chen die Compensation der Klappenfehler des Herzens zu Stan de kommt, mathematisch zu berechnen. Diese Methode dUrfte in der medicinischen Wissenschaft, we1che sich wesentlich der inductiven Methode bedient, etwas ungewohnlich erscheinen. Ich glaube aber be- rechtigt zu sein, einen so1chen Versuch mit der deductiven Me- thode zu machen. Es ist bekannt, wie grossen Vortheil die der Benutzung der Mathematik gezogen hat und Physik aus besHindig zieht; auch die biologischen Wissenschaften konnen von diesem machtigen Hilfsmittel der Erkenntniss mit Nutzen Gebrauch machen. Wenn dies bisher wenig versucht wurde, so lag dies wohl daran, dass nur wenige Mediciner sieh ein- gehender mit hoherer Mathematik besehaftigt haben; denn es nur diese, nieht die Elementarmathematik, we1che ist allerdings uns befahigt, an die hier in Frage kommenden Aufgaben her- anzutreten. Da ieh mieh frtiher eingehend mit mathematisehen und physikalisehen Studien besehaftigt habe, so bin ieh in der glUckliehen Lage, die HUlfsmittel der mathematischen Analysis anwenden zu konnen. Selbstverstandlich kann diese deductive Methode niemals zu anderen Ergebnissen fUhren, aIs die unmittelbare Beob- achtung, da sie mit dieser niemals in Widerspruch gerathen darf; Sle Iehrt uns aber die Beobachtungen richtig deuten und zeigt uns bei dem hier behandelten Probleme der Klappen- fehler, wie weit die an dem Herzen, den Arterien, dem Pulse zu beobachtenden Veranderungen auf der Compensation be- ruhen, wie weit sie mit ihr nichts mehr zu thun haben. lch glaube deshalb, class eine solche mathematische Theorie cler Klappenfehler nicht werthlos ist.